HOSüNE - Die Vereinbarung wurde am Donnerstag im Wald unterzeichnet. Die Kinder können hier jetzt intensive Walderfahrungen machen.

Von Klaus Derke

An einem Tisch mitten im Wald unterzeichneten am Donnerstag Regina Dörrie, Leiterin des Ahlhorner Forstamtes, und Detmar Wolff, Leiter der Ökologischen Akademie Huntlosen als Träger des Naturkindergartens, im Beisein von Bürgermeister Volker Bernasko einen Vertrag. Dass diese ungewöhnliche Kulisse gewählt wurde, hat einen Grund. Denn es geht um eine etwa 3,5 Hektar große Fläche des Hegeler Waldes, die im Zuge einer Vereinbarung mit dem Forstamt künftig als „Schulwald“ genutzt wird.

Die Kinder des Naturkindergartens und der Freien Schule sowie – unter Anleitung des Regionalen Umweltbildungszentrums Hosüne (RUZ) – auch Schulklassen, Kindergartenkinder von außerhalb und Seminarteilnehmer der Ökologischen Akademie werden das Wäldchen nutzen.

Detmar Wolff sieht den direkt angrenzenden „Schulwald“ als Beobachtungs- und Erlebniswelt für die Kinder, die so noch mehr Erfahrungen in der Natur sammeln können. Die Kinder sollen sich zum Beispiel bestimmte Beobachtungspunkte schaffen, von denen sie längerfristig Vorgänge im Wald beobachten können. „Sei es eine Nisthöhle, ein Ameisenhaufen oder die Pflanzen an besonderen Stellen“, sagt Detmar Wolff. In diesem Waldstück dürfen die Kinder vorübergehend ein Zelt errichten und im Zuge intensiver Walderfahrung auch schon mal dort übernachten. „Ich bin immer wieder begeistert von ihren Ideen“, meinte zu dem neuen Projekt Bürgermeister Volker Bernasko.