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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Großenkneten

Museum: Im Fliegerhorst vor Anker gehen

23.11.2016

Ahlhorn Die Traditionsgemeinschaft „Fliegerhorst Ahlhorn“ räumt in diesen Tagen ihr Museum im „Alten Posthaus“ in Ahlhorn. Der Grund ist eine fristgerechte Kündigung zum Ende des Jahres durch den Eigentümer. Das berichtete Peter Pasternak auf Nachfrage.

„Der Umzug und das weitere Vorgehen bereiten uns viel Arbeit“, so Pasternak. Wenn alles so eintrifft wie geplant, dann kommt die Traditionsgemeinschaft direkt auf dem ehemaligen Fliegerhorst unter, wo das Hubschrauber-Transportgeschwader (HTG) 64 seinen Standort hatte. Damit würde auch ein Wunsch vieler Ahlhorner und Mitglieder in Erfüllung gehen.

„Zurzeit befinden wir uns in einer umfassenden Vorbereitungsphase“, beschreibt Peter Pasternak. Zum einen müssen die Räumlichkeiten geräumt und auch der 1,4 Tonnen schwere Anker mit seiner 600 Kilogramm schweren Kette abtransportiert werden. Bestimmungsziel ist das Gebäude links an der Hauptwache auf dem Metropolpark-Gelände. „Dort können wir alles zwischenlagern. Auch den Anker.“

Das Gebäude soll ab 2017 auch als Museum genutzt werden. Das geht aber nur, wenn alle finanziellen Voraussetzungen im Hinblick auf Fördergelder aus dem EU-Leader-Topf stimmen. Wohlwollend hätten die Metropolpark-Betreiber bereits einer Nutzung des Gebäudes zugestimmt.

„Wir streben einen Vertrag über eine Nutzungsdauer von zwölf Jahren an“, meinte Pasternak. Doch dafür muss ein Museums-Konzept mit genauer Projektbeschreibung erstellt werden. Das soll im Februar/März so weit sein. Danach wird das Konzept der Lokalen Arbeitsgruppe (LAG) vorgelegt, die für die LEADER-Förderungen in der Region Wildeshauser Geest die Anträge sichtet und bearbeitet.

Bis dahin könnten alle Utensilien und Ausstellungsstücke aus dem alten Museum auf dem Fliegerhorst gelagert werden. Der Stockanker, den die Seeflugstaffel damals aus dem Watt barg und der für ein Segelschiff konzipiert war, soll am Donnerstag von seinem Platz am bisherigen Museum zum Fliegerhorst transportiert werden.

Pasternak: „Daneben haben wir weitere Kontakte geknüpft, eventuell eine alte Bell, mit der wir hier in Ahlhorn geflogen sind, als Ausstellungs- und Erinnerungsstück zu erhalten. Platz genug wäre am neuen Museumsstandort. Vielleicht auch noch für einen anderen Hubschrauber früherer Bauart.“

Damit schlägt die Traditionsgemeinschaft ein neues Kapitel auf. Der 2011 gegründete Verein hatte das Museum im Alten Posthaus 2012 bezogen. Nach vier Jahren erfolgt nun der Umzug.

Mitte 2015 war das 100-jährige Bestehen des Fliegerhorstes unter großer Beachtung der Öffentlichkeit ausgerichtet worden.

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