Großenkneten - Gut 20 Jagdreiterfreunde fanden sich am Sonnabend auf dem Hof Oltmann-Janßen in Großenkneten ein. Jagdherr Herbert Kempermann hatte erneut zur Weihnachtsjagd hinter der Ostwestfalen-Meute eingeladen.
Nach dem Stelldichein führte die Schleppjagd bei sprichwörtlichem „Schietwetter“ über eine 16 Kilometer lange Strecke mit fairen Hindernissen. Geritten wurde in zwei Feldern über 13 Hindernisse.
Einen längeren Zwischenstopp gab es hinter der Erdgasaufbereitungsanlage. Die Zuschauer wurden geführt und konnten die Sprünge einsehen.
Jagdherr Kempermann veranstaltete damit schon die vierte Privatjagd in Folge. Gerne hätte er einige Reiter mehr begrüßt, aber das nasskalte Wetter lud nicht gerade zum Reiten ein. Obwohl: Schlechtes Wetter kennen Reiter ja eigentlich nicht. Dann schon eher falsche Kleidung.
Am Ende kamen alle wieder wohlbehalten auf dem Hof Oltmann-Janßen an. Dort wartete auf die Hunde der Pansen, und für die Jagdreiterinnen und -reiter gab es Essen und Getränke. Zuvor waren die Brüche verteilt worden, wie es der Brauch der Jagdreiterei vorsieht.
Auch im kommenden Jahr wird es wieder eine Schleppjagd in Großenkneten geben, wie Jagdherr Herbert Kempermann berichtete.
