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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Großenkneten

Sommerfest ersetzt diesmal Abendmenü

16.02.2018

Sannum Das Festliche Abendmenü des Förderkreises „Leben und arbeiten in Sannum“ wird 2018 in einem veränderten Rahmen gefeiert. Das hat Vorsitzender Hans-Gerd Dörrie am Mittwochabend im Café Sannum während der Mitgliederversammlung mitgeteilt. Wegen der noch laufenden Bauarbeiten auf Gut Sannum, die auch die Aula betreffen, soll diesmal am 8. August ein Sommerfest auf dem Gut gefeiert werden. „Alles wird da etwas lockerer und ungezwungener sein. Ein Treffen auch für Freunde der Einrichtung und des Förderkreises, die sonst vielleicht nicht teilnehmen würden“, wie Dörrie herausstellte. „Wir haben dabei zum Beispiel an eine Burger-Bar gedacht. Küchenchefin Mira Gebauer sieht bei vielleicht größerer Gästeanzahl kein Problem im Hinblick auf die Gaumenfreuden“, betonte der Vorsitzende weiter.

Mit kleinen Pavillons und Zelten soll der äußere Rahmen gestaltet werden. Dabei ist auch an eine Zusammenlegung des Sommerfestes mit der Einrichtung Gut Sannum gedacht. Noch werden dabei Mitmacher für den Festausschuss gesucht.

Der Verein kann auf eine solide Finanzbasis blicken. Die Versammlung gab daher dem Vorstand Handlungsvollmacht für ein Budget von 3000 Euro. Wünsche der Einrichtungsleitung sind ein mobiler Tresen mit Kühlung, eine weitere Anschaffung von aufstellbaren Hütten und zwei wetterfeste Tischtennisplatten. Dörrie: „Alles werden wir wohl nicht anschaffen können, aber wir arbeiten daran.“ Im vergangenen Jahr war von den Spenden ein großer Grill für den Innenhof angeschafft worden.

Zuvor hatte sich Dörrie bei Gabriele Müller für ihre sechsjährige Mitarbeit als Beisitzerin im Vorstand des Förderkreises mit einem Blumenstrauß bedankt. Sie war schon im Vorjahr ausgeschieden, nahm aber an der damaligen Hauptversammlung nicht teil.

Am Rande erklärte der Vorsitzende Dörrie, dass der Vorstand nach zwei neuen Beisitzern Ausschau hält, denn Carsten Grallert und Roland Zewuhn haben ihren Rücktritt erklärt.

Bauarbeiten laufen weiter – Einsparungen bei Energie

Hans-Werner Kuhlmann gab für die Einrichtungsleitung einen Bericht ab. „Drei Jahre Bauzeit haben wir hinter uns, und wir stecken immer noch mitten drin“, so Kuhlmann. Dabei drückte er den Ärger über die gestiegenen Baukosten aus. „Das macht in der Summe leicht ein Einfamilienhaus aus.“ Der Haushalt der Einrichtung kratze mittlerweile an der Acht-Millionen-Euro-Grenze. 170 Mitarbeiter werden beschäftigt. „Dies wurde nur möglich durch große Einsparungen im Energiebereich.“ So ist die Einrichtung Verträge mit Biogasbauern eingegangen.

Die Landwirtschaft auf Gut Sannum ist jetzt auch anerkannter Bioland-Betrieb. Besonders die Tierhaltung mit Hühnern, Gänsen, Ziegen und Eseln sei für die Bewohner wichtig. Der eingerichtete Hofladen laufe so gut, dass dafür auch Personal eingestellt werden könne. Drei Arbeitsplätze für Bewohner seien möglich.

Auf das gute Abschneiden von Gut Sannum ging Kuhlmann im Wettbewerb um lebensnahe „Therapiegärten“ ein. Es holte einen von vier möglichen Preisen. 56 Einrichtungen hätten sich landesweit beteiligt, zum Teil mit hohem Aufwand durch Planungsbüros. „Unser eigenes Konzept, orientiert an und mit den Bewohnern, ist bestens angekommen“, so Kuhlmann.

Als Ausflüge 2018 sind neben dem festen Termin des Weihnachtsmarktbesuches in Osnabrück, eine Fahrt ins Museumsdorf, eine Schiffsfahrt von Wilhelmshaven, Rasteder Musiktage oder die Fahrt zu den Dammer Bergen angedacht.

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