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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Großenkneten

Ortstermin: Zukunftssorgen bereiten Apotheken Bauchschmerzen

11.02.2017

Großenkneten Elisabeth Feiner macht sich Sorgen. Die Inhaberin der Heide Apotheke in Großenkneten sorgt sich um die Zukunft der Apotheken im ländlichen Raum. Denn der Internetversandhandel macht den Apotheken die Kunden streitig und lockt sie mit günstigen Preisen.

Besonders der Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Medikamenten sorgt für Unruhe unter Apothekern, sagt Feiner. Die Versandapotheken könnten andere Preise bieten, dadurch käme es zu einer Verschiebung im Markt. „Es stellt sich die Frage, ob die Apotheke auf dem Land noch zukunftsfähig ist“, fasst Feiner zusammen.

Diese Probleme waren am Freitagmorgen Thema bei einem Ortstermin in der Apotheke. Zu Gast war Christian Dürr, Fraktionsvorsitzender der FDP im niedersächsischen Landtag, Ratsfrau Imke Haake und weitere Vertreter der örtlichen FDP sowie Stefan Brüggemann und Thorsten Pfob vom Pharmahändler Noweda.

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Was kann also getan werden für die Apotheke auf dem Land? Für Diskussionen sorgte der Vorstoß von Gesundheitsminister Hermann Gröhe, den Versandhandel mit rezeptpflichtiger Arznei zu verbieten. Wird dieser Vorstoß von vielen Apothekern positiv bewertet, erteilte Dürr ihm eine klare Absage: „Was die Bundesregierung plant, ist europarechtswidrig. So ein Gesetz würde eine Klatsche von dem Europäischen Gerichtshof bekommen.“

Laut Dürr sei es der richtige Weg, Wettbewerbsgleichheit zwischen dem Versandhandel und den Apotheken vor Ort herzustellen. Zentraler Faktor sei dabei die Mehrwertsteuer, die in den meisten Ländern deutlich unter dem deutschen Satz von 19 Prozent liege.

Ein weiterer problematischer Aspekt des Versandhandels sei die Arzneimittelsicherheit, machte Stefan Brüggemann deutlich. So sei zum Beispiel nicht sichergestellt, dass die Medikamente im Sommer gekühlt transportiert werden.

In einem waren sich die Gesprächsteilnehmer aber einig: Die Apotheken vor Ort leisten viel mehr als nur Medikamente zu verteilen. „Die Apotheken haben eine hohe soziale Funktion und sind vor allem für Ältere eine wichtige Anlaufstelle“, betont Elisabeth Feiner. Persönliche Beratung und andere Dienstleistungen, die die Apotheken leisten, seien etwas, was die Versandapotheken nicht leisten.

Greta Block Volontärin / NWZ-Redaktion
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