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NWZonline.de Region

Grüne Riesen wachsen mit der Zeit

02.10.2012

Goldenstedt Knalliges Grün und weiße Schrift auf rotem Grund – Das sind die Markenzeichen der Firma Landmaschinen Bergmann in Goldenstedt. Der Familienbetrieb stellt seit seiner Gründung im Jahr 1896 Landmaschinen her. Begonnen hat Firmengründer Ludwig Bergmann mit dem Bau von Dreschmaschinen. Was einst mit einer Hand voll Leuten mitten in Goldenstedt (Kreis Vechta) begann, hat sich in der fast 120 Jahre alten Geschichte des Unternehmens stark geändert. Weltweit vertreibt Bergmann Landmaschinen.

Am Anfang stand jedoch die Dreschmaschine. „Die Produktpalette erweiterte sich dann im Laufe der Zeit um Rollhacken und Getreidegebläse“, erklärt Geschäftsführerin Dr. Jutta Middendorf-Bergmann. Bis in die 50er-Jahre verkaufte das Unternehmen im Landkreis Vechta 50 000 Dreschmaschinen. Unter der Leitung von Hermann und Franz Bergmann machte der Landmaschinenhandel in den 50er-Jahern einen starken Wandel durch. „Unsere Entwicklung ist aber seit eh und je an den Wandel in der Landwirtschaft gebunden“, so Middendorf-Bergmann.

Mit den Maschinen von heute, sind die Maschinen von damals aber nicht mehr zu vergleichen. „Wir haben uns den Herausforderungen des Marktes gestellt“, sagt die Geschäftsführerin, die vor vier Jahren die Leitung des Unternehmens von ihrem verstorbenen Mann übernommen hat. Und das Bedürfnis des Marktes war eine lange Zeit nur eins: Größer. In der Flotte der Bergmannschen Dung-streuer zum Beispiel liegt die Spanne des möglichen zulässigen Gesamtgewichts zwischen zwölf und 24 Tonnen und bis zu 16,7 Kubikmeter Nutzvolumen. „Diese Wagen sind dann nichts mehr für die traditionelle Landwirtschaft, sondern für die Lohnunternehmen“, sagt Middendorf-Bergmann.

Neben der Größe überzeugen die Flottenfahrzeuge auch mit innovativer Technologie: „Bei den Streufahrzeugen lässt sich genau einstellen, wie viel Streumaterial auf einen Quadratmeter gestreut werden sollen“, so Middendorf-Bergmann. Vorangetrieben werden diese Innovationen in der hauseigenen Konstruktions- und Entwicklungsabteilung.

Noch heute sitzt die Firma mitten in der Gemeinde Goldenstedt. Auf dem rund zehn Hektar großen Unternehmensgrundstück stehen zwei große Produktionshallen und einige Büroräume. „Erst in diesem Jahr haben wir eine neue Halle mit Lackierkammern auf dem neusten Stand der Technik gebaut“, erklärt die Geschäftsführerin. Dort werden die riesigen Landmaschinen in einer Produktionskette gebaut, verschweißt und lackiert. „Für einen Anhänger brauchen wir anderthalb Tage“, sagt sie.

In der Werkstatt des Gründervaters sind heute Büroräume: „Wir haben das Gemäuer erhalten und von innen komplett saniert“, sagt die Geschäftsführerin. Den Standort im Ort wolle sie erhalten. „Das ist eine Herausforderung“.

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