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NWZonline.de Grünkohl

Vom Feld auf den Tisch

29.10.2019

Frische ist das oberste Gebot in der Direktvermarktung. So auch auf dem Hof Osterloh in Oldenburg. Sowohl im Hofladen als auch am Stand auf dem Wochenmarkt kommt der Grünkohl quasi direkt vom Feld auf den Tresen. Sehr zur Freude der Kunden, die sich zunehmend für das krause Wintergemüse interessieren. „Noch vor zehn Jahren kaufte man Grünkohl lediglich für das typische Grünkohlgericht. Das hat sich mittlerweile geändert“, wissen Andreas Osterloh und seine Schwester Anke, die durch den stetigen Kundenkontakt immer auf dem Laufenden sind. „Heute kommen insbesondere jüngere Menschen zu uns, die den Kohl gern für Smoothies, Lasagne und andere kreative Rezepte nutzen.“ Auf rund 3000 Quadratmetern wird der Grünkohl auf dem Hof mit seiner über 80-jährigen Tradition angebaut. Als kleine Setzlinge werden die Pflanzen im Frühsommer in die Erde eingesetzt, wo sie bis zum Herbst kräftig wachsen und gedeihen. „Wir können trotz Trockenheit auch in diesem Jahr mit der Ernte sehr zufrieden sein“, so Andreas Osterloh. „Das verdanken wir dem lehmhaltigen Boden hier im Stadtnorden. Anders als bei den oft sandigen Böden in der Region versickert das Wasser nicht ungenutzt in der Tiefe, sondern kann von der Pflanze genutzt werden.“ Wie bei anderem Obst und Gemüse auch geht der Trend zu einer immer früheren Ernte. „Hieß es früher, dass man unbedingt den ersten Frost abwarten solle, so ist das heute nicht mehr unbedingt notwendig, da die Nachfrage schon eher vorhanden ist. Der Frost sorgt ja in erster Linie dafür, dass mehr Zucker entsteht und so die Bitterstoffe nicht so sehr herauszuschmecken sind.“ In sehr großen Betrieben setzt man daher zur Erhöhung des Zuckergehalts auf Schockfrostung. Doch natürlich kommen die Oldenburger Kohltourer nicht nur wegen eines zünftigen Mahls zu Osterloh – ganz oft ist auch der als Oldenburger Palme bezeichnete Strunk der Grund. Sie schmückt den Bollerwagen und macht schon während der Tour richtig Lust auf das anschließende Essen. Jül

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