Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

QualitÄt Je frischer, desto besser

Melanie Jülisch

Grünkohl in Kombination mit Pinkel und Salzkartoffeln lässt fast jedem Norddeutschen das Herz höher schlagen. Von November bis Gründonnerstag schmeckt vor allem den Oldenburgern und Bremern der struppige Kohl. Gemüsebauberater Erich Klug von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen ist zufrieden. „Es war wieder ein warmes Jahr, was für das Wachstum gut gewesen ist und somit auch gute Qualitäten produziert hat – wenn die Pflanzen genug Wasser bekommen haben.“ Das nämlich ist entscheidend für eine gute Ernte. „Gerade zur Hauptpflanzzeit im Mai und im Juni hat es sehr wenige Niederschläge gegeben, so dass zumeist eine Zusatzberegnung notwendig war.“ Insbesondere für eine hohe Qualität entscheidend ist allerdings die Sonne. „Sie ist wichtig für eine hohe Menge an wertvollen Inhaltsstoffen und bildet auch den guten Geschmack heraus.“

Vorteil Direktvermarktung

„Wenn man den Grünkohl selbst verarbeiten möchte, lohnt es sich immer, ihn frisch vom Erzeuger zu kaufen.“ Dies bietet den Vorteil, ihn so zu verarbeiten, wie man es gerne möchte. „Man kann beispielsweise die Blätter selbst abstribbeln und ihre Größe für die weitere Zubereitung selbst bestimmen“, so Klug. Doch auch der abgepackte Grünkohl ist mit den heutigen Standards in der Verarbeitung nicht von der Hand zu weisen. „Er kommt direkt vom Feld in die Fabrik, wo er sofort schockgefrostet wird.“ Das sorgt dafür, dass auch hier alle Inhaltsstoffe erhalten bleiben. „Das Schöne sowohl am Grün- als auch am Rosenkohl ist, dass sie fast den ganzen Winter auf dem Acker bleiben und weiter Vitamine und viele sekundäre Inhaltsstoffe ausbilden.“

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Wo ist der Obdachlose hin? Kurz vor der Einmündung des Heidkamper Wegs in die Metjendorfer Straße in Neusüdende hatte sich der Mann mehrere Monate aufgehalten.

OBDACHLOSER IN NEUSÜDENDE Einsatz von Landkreis und Polizei – Mann wird jetzt medizinisch versorgt

Frank Jacob
Neusüdende
Analyse
Am Sonntag, 26. Juni,  war in Thüringen über Landräte, Oberbürgermeister, Bürgermeister sowie über Kreistage, Stadt- und Gemeinderäte abgestimmt worden. Nun stehen Stichwahlen vor der Tür.

STICHWAHLEN IN THÜRINGENS KOMMUNEN IM JUNI „AfD neben der CDU sozusagen die Volkspartei“

Mey Dudin Büro Berlin
Nach einer Fahrt unter Cannabiseinfluss ist der Führerschein weg. Durch das Cannabisgesetz ändern sich aber nicht nur die Blutwerte, ab denen die Fahrerlaubnis entzogen wird, sondern auch, wie man sie zurückbekommt. Der Fachdienst Straßenverkehr des Landkreises Wesermarsch erklärt, warum Kiffer nicht mehr zur MPU müssen (Symbolbild).

FÜHRERSCHEINENTZUG NACH CANNABISKONSUM Kiffer müssen nicht mehr zwingend einen „Idiotentest“ ablegen

Tim Rosenau
Brake
Das Café und Bistro „de Mood“ an der Schlachtstraße in Jever: Hier am Brunnen ist es an Himmelfahrt zu rassistischem Gegröle gekommen.

GEGRÖLE WIE AUF SYLT Café-Inhaberin aus Jever nach rassistischem Vorfall enttäuscht von Polizei

Svenja Gabriel-Jürgens
Jever
Ein Song von DJ Gigi D’Agostino wird derzeit von rechten Kreisen umgedichtet.

DISKUTIEREN SIE MIT! Partysong „L’amours toujours“ auf Feiern verbieten, um rechtes Gegröle zu verhindern?

Annika Schmidt
Oldenburg