WILHELMSHAVEN - „Wir wollen gemeinsam dem Hafen Wilhelmshaven ein freund­liches Gesicht geben und durch unsere Arbeiten den Seeleuten, aber auch allen maritim interessierten Mitgliedern eine Möglichkeit des sozialen Miteinanders und eine Heimstatt geben.“

Diese Feststellung trafen jetzt die Vorsitzenden der Deutschen Seemannsmission in Wilhelmshaven e.V., Wilfrid Adam, und des Nautischen Vereins Wilhelmshaven-Jade, Konteradmiral a.D. Gottfried Hoch, im Haus der Seemannsmission an der Hegelstraße.

Auf Einladung Adams kamen die Vorstände beider Vereinigungen im Beisein von Seemannspastor Peter Sicking erstmalig zu einer Sitzung zusammen, um maritime Themen zu erörtern.

Wilfrid Adam stellte dabei gemeinsam mit Seemannsdiakon Michael Wechsler und dem Sprecher der ehrenamt­lichen Schiffsbesucher, Frank Sawert, die 1959 wiedergegründete Seemannsmission mit ihren Aktivitäten und Möglichkeiten im „Haus der Seemannsmission“ und auf den im Hafen liegenden Schiffen vor.

Dabei bezeichnete Adam die ehrenamtlichen Schiffsbesucher als „soziale maritime Botschafter des Hafenstandortes Wilhelmshaven“, die an 365 Tagen im Jahr bei Wind und Wetter für die Seeleute aller Nationen tätig wären.

Als Vorsitzender wies Gottfried Hoch auf die lange Tradition des Nautischen Vereins mit seinem interessanten Vortragsprogramm, dem traditionellen Nautischen Essen und als besonderes Ereignis die Organisation des 34. Deutschen Seeschifffahrtstages im August des kommenden Jahres unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck hin.

Ziel des nur alle drei Jahre stattfindenden Seeschifffahrtstages sei die Koordination und Kommunikation von Interessen der maritimen Wirtschaft.

Als Ergebnis der gemeinsamen Sitzung wurde beschlossen, dass der Seemannsgottesdienst auf dem Seeschifffahrtstag von der Wilhelmshavener Seemannsmission ausgerichtet wird.