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NWZonline.de Sport Handball

Blomberg lässt VfL-Frauen keine Chance

11.11.2019

Blomberg Es war nicht das Spiel des VfL. Eine Wiederholung des sensationellen Coups gegen die SG Bietigheim – als die Oldenburgerinnen den fast sicheren Sieg zwar noch aus der Hand gaben, aber sich mit 25:25 einen Punkt erkämpften – blieb beim Tabellenzweiten HSG Blomberg-Lippe aus. Gegen über 60 Minuten hellwache und clever agierende Gastgeberinnen verlor der VfL am Ende mit 27:33 (11:17). „Wir haben zurecht verloren. Wir haben von Anfang an keinen Zugriff gefunden“, sagte VfL-Trainer Niels Bötel.

Dennoch gab es auch Grund zur Zufriedenheit. Wohl am wichtigsten: In Kris-tina Logvin und Marie Steffen kehrten zwei wichtige Akteurinnen auf die Platte zurück. Logvin brachte sich mit vier Toren und guten Einzelaktionen ein, Steffen gab nach ihrem Fingerbruch kurz vor Saisonbeginn sowohl im Innenblock als auch vorne am Kreis einen ordentlichen Einstand in die Spielzeit. „Der Innenblock war heute komplett neu. Dass da die Absprachen noch nicht so da sind, ist ganz natürlich“, erklärte Bötel. Das galt auch für den Angriff, in dem sich der VfL viele technische Fehler leistete.

Mit der zweiten Halbzeit war Bötel ganz zufrieden. Da setzte er öfter das taktische Mittel der siebten Feldspielerin ein – was gut funktionierte, obwohl HSG-Trainer Steffen Birkner schon damit gerechnet hatte: „Wir haben die erste Halbzeit sehr sehr gut gespielt und Oldenburg auf elf Gegentoren gehalten. Aber wir wussten, dass da noch die ein oder andere taktische Idee auf uns zu kommt. Niels lässt sich immer viel einfallen“, lobte er.

Dass Oldenburg die zweite Hälfte mit 16:16 ausgeglichen gestaltete, lag unter anderem an den sieben Toren der besten VfL-Werferin Myrthe Schoenaker sowie den sechs Toren von Helena Mikkelsen. Auch Kathrin Pichlmeier zeigte gegen ihren Ex-Club in ihrem zweiten Saisonspiel mit vier Toren eine ansprechende Leistung. Den Rückstand konnten sie jedoch nicht verkürzen, weil die cleveren Gastgeberinnen mehrmals schnell schalteten und den Ball im leeren VfL-Tor unterbrachten.

Insgesamt muss sich das VfL-Team mit den nun zurückgekehrten Spielerinnen noch etwas finden. Dafür hat Bötel aber auch bald Gelegenheit: Nach dem Heimspiel am kommenden Sonntag (16.30 Uhr) gegen die Kurpfalz Bären aus Ketsch folgt die fünfwöchige WM-Pause. „Noch ein Spiel, dann können wir neu in die Vorbereitung starten“, ist Bötel zuversichtlich.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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