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NWZonline.de Sport Handball

VfL Oldenburgs Rumpfteam schlägt sich wacker

11.10.2019

Buxtehude /Oldenburg Sechs von 13. Wären das die erfolgreichen Abschlüsse bei Würfen aus der zweiten Reihe, wäre die Quote gar nicht mal so miserabel. Handelt es sich um die Verletztenquote bei den Feldspielerinnen eines Bundesliga-Teams, gleicht die Zahl einem Supergau.

Genauso aber sieht die Situation beim VfL Oldenburg derzeit aus. Und dafür, dass Trainer Niels Bötel mit den noch fitten, vor der Saison eingeplanten Bundesliga-Spielerinnen gerade noch so eine Mannschaft voll bekommt, hat sich der VfL bei der 24:31 (14:19)-Niederlage am Mittwoch im Nordderby beim Buxtehuder SV gar nicht so schlecht geschlagen. Nach 21 Minuten stand es noch 13:13 in einem zunächst sehr torreichen Offensivspektakel.

Wobei das auch mit der nicht so stabilen Abwehr zusammenhing. Nachdem nach dem eigentlich geplanten VfL-Innenblock mit Lisa-Marie Fragge und Kathrin Pichlmeier nun auch noch das Ersatz-Duo Marie Steffen und Carina Aselmeyer ausfiel, musste Bötel improvisieren. Weil in der vergangenen Woche auch noch Kristina Logvin verletzt von den Länderspielen mit Österreich wiederkam, rückte die eigentlich noch an der Schulter lädierte Malene Staal für weite Teile des Spiels auf die Spielmacherposition.

Wie Myrthe Schoenaker, die mehrmals unhaltbar aus der zweiten Reihe verwandelte, Helena Mikkelsen, die Außen Jenny Behrend und Jane Martens sowie Kreisläuferin Ann-Kristin Roller spielte Staal fast durch. Zeitweise kam Toni Reinemann (18) auf die Platte, kurze Einsätze von Maron Schepers (19) und Lana Teiken (16) sicherten den Stammkräften zumindest kurze Verschnaufpausen. Trotzdem schlichen sich am Ende der ersten Halbzeit zu viele Fehler ein, die einen 0:6-Lauf zuließen und die Chance auf den Sieg kosteten. Auch wenn Bötel die vielen Ausfälle auch nicht so richtig als Ausrede gelten lassen wollte: „Wir haben heute zu viele Fehler gemacht. Wir müssen cleverer sein.“

Zum Spiel am kommenden Mittwoch (19.30 Uhr, kleine EWE-Arena) wird wohl keine der verletzten Spielerinnen zurückkehren. „Ich kann die Jugendspielerinnen nur loben, wir hoffen aber natürlich, dass nach der WM-Pause einige Spielerinnen wiederkommen“, sagte Bötel, der also wenig Hoffnung hat, dass sich die Situation bis zu den Spielen am 9. November bei der HSG Blomberg-Lippe und am 17. November gegen die Kurpfalz Bären erkennbar bessert.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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