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NWZonline.de Sport Handball

Renner hält klaren Derbysieg fest

25.02.2019

Buxtehude Offiziell erfasst, so wie Tore, werden Paraden nicht – und Julia Renner machte es selbst dem aufmerksamen Zuschauer am Samstag wieder einmal nicht leicht, mitzuzählen. Die Torhüterin des VfL Oldenburg zeigte im Nord-Derby der Handball-Bundesliga erneut eine bärenstarke Partie, wehrte eine zweistellige Anzahl an Würfen ab und sicherte ihrem Team so den ersten Sieg beim Buxtehuder SV seit drei Jahren. Mit dem 27:20-Erfolg baute Oldenburg zudem die kleine Erfolgsserie seit Jahresbeginn auf 9:1 Punkte aus fünf Spielen aus – und besiegte nach den drei Kellerkindern Bensheim, Nellingen und Halle-Neustadt nun ein Team aus dem Spitzenquintett. Ein absolutes Ausrufezeichen.

Renner bildete die Basis einer erneut sehr stabilen Abwehr, die nur selten etwas zuließ. Nach zehn Minuten stand es bereits 5:1 für den VfL. „Das lief heute einfach super. Wir haben von Anfang an mit der richtigen Aggressivität in der Abwehr gespielt und vorne unsere Chancen genutzt“, erklärte Trainer Niels Bötel nach dem Spiel und lobte vor allem den Innenblock mit Cara Hartstock und Lisa-Marie Fragge.

Bötel wusste vor dem Spiel, dass die Abwehr der Schlüssel zum Erfolg werden würde: „Da Buxte selbst auch sehr stark in der Abwehr ist, war uns klar, dass es schwierig werden würde, 30 Tore zu werfen. Also mussten wir verhindern, dass dies dem Gegner gelingt“, sagte der Coach.

Dass die VfL-Frauen doch fast auf 30 Tore kamen, lag vor allem an zwei Spielerinnen: Kreisläuferin Hartstock und Nationalspielerin Angie Geschke. Neben ihrer starken Abwehrleistung stellte Hartstock nämlich die gegnerische Abwehr vor große Probleme, so dass diese sich häufig nicht anders zu helfen wusste, als sie regelwidrig zu stoppen. Insgesamt sechs Siebenmeter waren die Folge, die Geschke alle souverän verwandelte. Zudem erzielte die 33-Jährige aber auch einige sehenswerte Tore aus der zweiten Reihe und bewies, wie wertvoll die drittbeste Torschützin der Liga für ihr Team sein kann.

Da die Gastgeberinnen nun auch noch das „Wurfpech“ (Bötel) ereilte und sie aus guter Position an Pfosten, Latte oder am Tor vorbei warfen, zog der VfL über 9:3 nach einer Viertelstunde auf 13:8 zur Pause davon. Dass Oldenburg einfach besser war, musste auch Buxtehudes Trainer anerkennen: „Wir haben in der ersten Halbzeit viel richtig gemacht, aber Oldenburg hat verdient gewonnen“, meinte Dirk Leun.

Buxtehude kam etwas besser aus der Kabine und noch einmal auf 11:15 und 12:16 heran. Dann aber übernahm Oldenburg wieder das Zepter und setzte sich, angeführt von Geschke, über 19:12 auf 23:15 (50. Minute) ab. „Wir hatten einen kleinen Bruch, aber wir haben uns gut gefangen“, meinte Bötel mit Blick auf den Beginn der zweiten Halbzeit und zog ein positives Gesamtfazit: „Wir haben heute 50 Minuten konzentriert durchgespielt und deutlich weniger Fehler gemacht als Buxte.“

Sein Gegenüber machte die am Ende deutliche Niederlage am „sportlich besseren Kader“ des VfL fest: „Angie Geschke trägt das Team, wenn’s mal wackelt. Mir haben heute die Alternativen gefehlt“, sagte Leun, der auf seine angeschlagene Top-Torschützin Annika Lott verzichten musste, und zog ein klar negatives Fazit. „Wir hatten heute einen schwarzen Tag.“

Durch den Sieg bleibt der VfL auf Platz acht dicht an der oberen Tabellenhälfte dran und kann im Heimspiel an diesem Sonntag (16.30 Uhr/kleine Arena) im direkten Duell am Siebten FA Göppingen vorbeiziehen.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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