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NWZonline.de Sport Handball DHB-Pokal

Erfolgstrainer Leszek Krowicki verabschiedet sich mit Heimsieg

15.05.2017

Oldenburg Mit dem sechsten Sieg im siebten Spiel haben die Handballerinnen des VfL Oldenburg Platz fünf in der Bundesliga erklommen. Die Mannschaft von Trainer Leszek Krowicki besiegte am Sonntagnachmittag im letzten Saison-Heimspiel die HSG Blomberg-Lippe mit 36:28 (14:13) und baute damit die jüngste Erfolgsserie auf 13:1 Zähler aus. Die Zuschauer hatten eine intensive Partie erlebt, die spätestens nach der Schlusssirene noch einmal für große Gefühle und lauten Beifall in der kleinen EWE-Arena sorgen sollte.

Der VfL verabschiedete in Kelly Dulfer, Inger Smits, Kira Schnack, Veronika Malá, Caroline Müller und Stefanie Kaiser immerhin gleich sechs Spielerinnen. Zudem betreute Chefcoach Krowicki die Oldenburgerinnen nach zwölf Jahren letztmalig in einem Heimspiel. Da blieben Abschiedstränen nicht aus. Unter dem 59-jährigen Krowicki konnte der VfL zweimal den DHB-Pokal (2009, 2012), den Supercup (2009) und den europäischen Challenge-Cup (2008) gewinnen. Mit Krowicki verlässt auch Torwarttrainer Sascha Vorontsov den Club.

Die Kulisse wurde dem Anlass gerecht. 1256 Besucher – darunter viele ehemalige VfL-Handballerinnen - sorgten noch einmal für eine proppenvolle Arena. Sie alle sollten ihr Kommen nicht bereuen, hatte der dreimalige deutsche Pokalsieger zehn Minuten nach Spielschluss doch noch Großes zu verkünden.

So wurde unter dem Jubel der Fans die Vertragsverlängerung von Angie Geschke bekanntgegeben. Und: Die 31-jährige Nationalspielerin, die im Sommer in ihre neunte Spielzeit bei den Grün-Weißen gehen wird, unterschrieb gleich für zwei Jahre bis 2019. Somit verfügt der VfL aktuell über 13 Spielerinnen für die kommende Saison.

Die VfL-Frauen begannen mit Geschke (8 Tore) auf der Spielmacher-Position, bissen sich aber zunächst die Zähne an der aufmerksamen und sehr beweglichen 6:0-Deckung der Gäste aus, die zudem in Melanie Veith (11 Paraden) eine starke Torfrau aufboten. Auf der anderen Seite offenbarte die VfL-Abwehr zu viele Lücken, so dass die Blombergerinnen nach zwölf Minuten nicht unverdient mit 8:4 in Führung lagen. Krowicki reagierte, nahm eine Auszeit und beorderte Madita Kohorst für Julia Renner ins VfL-Tor. Eine Maßnahme, die Wirkung zeigte. Kohorst (15 Paraden) wehrte gleich zwei Siebenmeter ab und gab damit das Signal zur Aufholjagd. Zehn Minuten später führte der VfL mit 10:8.

Nach der Halbzeitpause ging es Schlag auf Schlag. Beide Teams schenkten sich nichts, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Auch die Trainer Krowicki und sein Kollege André Fuhr stellten sich gegenseitig immer wieder neue taktische Aufgaben. Nur gut, dass Krowicki noch eine Kim Birke auf der Bank hatte. Die VfL-Spielführerin gab in der 39. Minute nach zweimonatiger Verletzungspause ihr Comeback und traf gleich mit der ersten Ballberührung zum 20:19. Die quirlige Birke war es auch, die die Gastgeberinnen erstmals im zweiten Durchgang mit drei Treffern (26:23/47.) in Führung werfen konnte. Ein Dreierpack von Julia Wenzl zum 33:26 (57.) entschied schließlich diese lange Zeit hart umkämpfte Erstliga-Begegnung.

Otto-Ulrich Bals
Redaktionsleitung
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2030

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