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NWZonline.de Sport Handball

Handball-Bundesliga: VfL-Frauen beziehen deutliche Niederlage in Dortmund

09.02.2020

Dortmund Vor dem Spiel der VfL-Frauen in Dortmund wurde eigentlich nur noch über die Höhe der Niederlage diskutiert. Der designierte deutsche Handball-Meister Borussia Dortmund dominiert die Bundesliga nach Belieben und ist jederzeit in der Lage, auch mal 40 Tore und mehr in einem Spiel zu werfen. Doch dazu kam es dann auch am Samstagabend in der Halle Wellinghofen diesmal nicht: Die 40-Tore-Marke wurde vom BVB nicht geknackt. Die beherzt kämpfenden Handball-Youngster aus Oldenburg hielten bravourös dagegen, mussten allerdings am Ende auch Lehrgeld zahlen und verloren in der Höhe nicht unerwartet mit 30:39 (10:19). Immerhin: Dafür erzielten die VfL-Frauen beachtliche 30 Auswärtstreffer.

„Das wird hier richtig, richtig schwer. Dortmund ist breit ausgestellt und verfügt über eine riesige Qualität auf allen Positionen“, meinte vor Spielbeginn noch Oldenburgs einzige aktuelle deutsche Nationalspielerin Jenny Behrend, mit neun Treffern beste Werferin ihrer Mannschaft. Kein Wunder, verfügt der BVB doch gleich über einen doppelten Saisonetat wie die VfL-Frauen. So gab der Spitzenreiter gerade erst die Verpflichtung von zwei weiteren Top-Spielerinnen bekannt. So werden im Sommer die beiden Niederländerinnen Tessa van Zijl (HSG Blomberg-Lippe) und Delaila Amega (TuS Metzingen) nach Dortmund wechseln.

Doch auch ohne diese anvisierten Verstärkungen und trotz des Ausfalls der beiden Stammkräfte Alina Grijseels und Merel Freriks wurden die BVB-Frauen ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Gastgeberinnen – mit den drei Ex-Oldenburgerinnen Kelly Dulfer, Inger Smits und Caroline Müller-Korn – übernahmen sofort die Initiative. Die Oldenburgerinnen, die wie schon im letzten Heimspiel gegen Mainz (38:32) im Rückraum erneut auf die an einer Schulterblessur laborierenden Kristina Logvin verzichten mussten, agierten in der Anfangsphase sehr konzentriert in der 6:0-Deckung.

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Nationalspielerin Jenny Behrend brachte die Gäste nach vier Minuten mit 2:1 in Führung. Und auch nach zwölf Minuten (5:3 für Dortmund) hielten die VfL-Frauen die Partie noch einigermaßen offen. Torfrau Julia Renner hatte zu diesem Zeitpunkt drei wichtige Bälle abwehren können. Danach aber setzte sich, wie erwartet, die individuelle Klasse und das Tempospiel der BVB-Frauen mehr und mehr durch. 11:4 lautete der Zwischenstand nach 20 Minuten.

Die Oldenburgerinnen konnten zwar mit einem 3:0-Lauf noch einmal zum 7:11 aufschließen, doch speziell beim eigenen Angriffsspiel unterliefen ihnen immer wieder Fehler, die der Favorit konsequent zu Gegenstoßtoren nutzte. In Rinka Duijndam stand beim BVB zudem eine Torfrau zwischen den Pfosten, die mit ihren Paraden viel gute Aktionen des VfL kurzerhand abgriff.

Mit 10:19 aus Sicht der Gäste ging es in die Halbzeitpause. Dortmund hielt auch im zweiten Durchgang das Tempo hoch. Die VfL-Frauen steckten vor 530 Zuschauern nicht auf und konnten durch Jenny Behrend immer wieder Nadelstiche setzen, doch auf mehr als acht Tore (14:22/36.) kamen die Gäste nicht mehr heran. Nach 45 Minuten (31:17) brach die Torflut über die junge Oldenburger Mannschaft endgültig hinein. Jetzt wurde den vielen VfL-Talenten zusehends ihre Grenzen aufgezeigt. Zeitweise lagen die Oldenburgerinnen mit 13 Toren (21:34 und 23:36) zurück. Die gute Nachricht: Die Grün-Weißen ließen sich durch die Gegentreffer nicht entmutigen und boten den Gastgeberinnen bis zum Abpfiff einen offenen Schlagabtausch an.

Die nächste Möglichkeit, in der Bundesliga zu punkten, haben die Oldenburgerinnen am kommenden Sonntag (16.30 Uhr, kleine EWE-Arena). Gegner wird dann keine geringerer sein als der Thüringer HC. Das Hinspiel in der Vorrunde ging aus Sicht des VfL satt mit 19:36 verloren. Nur eine Woche später am 23. Februar folgt dann das Heimspiel gegen die Neckarsulmer Sportunion – zumindest in diese Partie dürfte das Team von Trainer Bötel als Favorit gehen.

Otto-Ulrich Bals Autor
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