EDEWECHT - Die Edewechter Zweitliga-Handballer konnten sich erhobenen Hauptes von ihren Fans verabschieden. Unmittelbar nach dem Schlusspfiff der Partie gegen den Tabellenfünften HSG Nordhorn-Lingen überwog allerdings zunächst einmal die Enttäuschung über einen entgangenen Punktgewinn. Die Edewechter verloren 33:34.
Vor knapp 500 Zuschauern in der Breeweghalle gelang es zunächst keinem Team, sich deutlich abzusetzen, bevor Edewecht nach zehn Minuten mit 8:5 in Führung ging. Nordhorns Coach Heiner Bültmann sah sich gezwungen, eine Auszeit zu nehmen.
Danach zeigten die Gäste, warum sie zu den Aspiranten für die eingleisige Zweite Liga in der nächsten Saison gehören. Die Gäste drehten das Match und lagen bei Halbzeit mit 18:16 vorn.
Nach dem Wechsel aber gelang den Edewechtern durch zwei schnelle Treffer des überragenden Robert Delinac sofort der Ausgleich. Bis zur 41. Minute blieb die Partie ausgeglichen, bevor die Emsländer sich etwas absetzten. Als Toon Leenders in der 50. Minute den Treffer zum 30:26 für die HSG markierte, schien die Partie entschieden zu sein. Doch die Gäste unterschätzten den nie erlahmenden Kampfgeist der Ammerländer. Torwart Wendler hielt in dieser Phase gleich sechs Würfe und im Angriff trafen Delinac und Versakovs. Als in der 58. Minute Delinac den 33:33-Ausgleich erzielte, kochte die Stimmung in der Halle über. Leider verpasste am Ende Delinac die Chance zum nochmaligen Ausgleich.
VfL Edewecht: Wendler, Oehus - Delinac 11, Hartmann, Buyny, J. Köhler 2, Heisig 2, Versakovs 9/6, Weihrauch, de Raad, Redeker 1, Reil 2, S. Köhler 6, Schröder.
war erstmals nach seinem schweren Motorradunfall im November wieder in der Breeweghalle. Er wurde vor Spielbeginn von Harald Rose den Zuschauern vorgestellt und mit großem Beifall empfangen.
waren sich einig, ein Spiel zweier Teams „auf Augenhöhe“ gesehen zu haben. Heiner Bültmann aus Nordhorn zeigte Respekt vor dem Kampfgeist der Edewechter. Arek Blacha machte seinem Team ebenfalls ein Kompliment.
