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NWZonline.de Sport Handball

Handball: Ein Heimsieg zum Abschied

09.05.2016

Oldenburg Die Stunde der großen Gesten schlug gleich nach der Schlusssirene. Grün auf Weiß würdigten die Handballerinnen des VfL Oldenburg die Unterstützung ihrer Fans: „Danke für Eure Treue“ stand auf dem Spruchband in den Vereinsfarben. Auch dank der Anfeuerungsrufe ihrer Anhänger hatten die Bundesliga-Frauen zuvor ihr letztes Heimspiel dieser Saison mit 28:25 (15:11) gegen die HSG Blomberg-Lippe gewonnen.

Gedankt, umarmt und gedrückt wurde aber auch intern. Denn der Verein verabschiedete am Sonntag vor 815 Zuschauern gleich vier Spielerinnen, die den Verein zum Saisonende verlassen. So ließ die Mannschaft ein Video, Blumen und Fotos sprechen und dankte Maike Schirmer, „Danish Dynamite“ Annika Meyer sowie Louise Egestorp und Nadja Jensen (derzeit verletzt) für ihre Leistungen.

„Es war irgendwie komisch, das letzte Mal hier in Grün-Weiß einzulaufen, das nächste Mal komme ich als Gast in Gelb“, spielte Schirmer auf die Farben ihres neuen Clubs Buxtehuder SV an. Acht Jahre hatte die Rechtsaußen für den VfL gespielt und dabei zweimal den DHB-Pokal gewonnen. Ebenfalls nach Buxtehude wechselt Kreisläuferin Meyer, während die Zukunft von Jensen und Egestorp noch offen ist. Gegen Blomberg zeigte Egestorp ihr bestes Spiel im VfL-Dress. „Ich war vor allem motiviert, weil wir in Rosengarten so schlecht waren. Ich wollte zeigen, dass wir es besser können“, sagte die Torfrau, die Oldenburg nach nur einem Jahr wieder Richtung Dänemark verlässt, wobei ihr neuer Verein noch nicht feststeht.

Egestorp glänzte mit 22 Paraden und hielt die VfL-Frauen auch in der kritischen Phase Mitte der zweiten Halbzeit im Spiel. Zu diesem Zeitpunkt sah es so aus, als gäbe Oldenburg die Partie komplett aus der Hand. Auf einmal lag Blomberg mit 22:20 vorn, aber auch die Gäste leisteten sich zu viele Fehler. So kam der VfL, der schon vor dem Anpfiff Platz fünf sicher hatte, zurück. Dennoch reicht das Abschneiden mit großer Wahrscheinlichkeit nicht für einen Startplatz im Europapokal.

„Wir haben eine durchwachsene Saison gespielt, aber trotz der vielen Verletzten für die eine oder andere Überraschung gesorgt“, bilanzierte Angie Geschke. Das Verletzungspech bleibt dem Bundesligisten offenbar bis zum Schluss treu. Beim Aufwärmen knickte Torfrau Julia Renner um und musste passen. Und auch Kelly Dulfer zog sich bei einem Angriff eine Blessur zu, so dass sie die meiste Zeit der Partie auf der Bank verbrachte. Die Saison endet am kommenden Sonnabend (18 Uhr) mit dem Auswärtsspiel bei SVG Celle.


     www.nwzonline.de/vfl-handball 
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