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NWZonline.de Sport Handball

Handball: EM-Helden demonstrieren Stärke

12.03.2016

Leipzig Glanzvolle Rückkehr aufs Parkett: Angeführt vom Torwart-Titan Andreas Wolff hat die deutsche Handball-Nationalmannschaft bei ihrem ersten Auftritt nach dem EM-Triumph ein Meisterstück abgeliefert. Die „Bad Boys“ deklassierten Vize-Weltmeister Katar in Leipzig mit 32:17 (17:9) und nahmen erfolgreich Revanche für die 24:26-Niederlage im WM-Viertelfinale.

„Es war sehr, sehr gut heute. Wir haben sehr konzentriert gespielt“, sagte Bundestrainer Dagur Sigurdsson. Auch Kapitän Uwe Gensheimer war zufrieden: „Wir haben schon in der Trainingswoche voll durchgezogen und sind glücklich, es auch gegen Katar auf die Platte gebracht zu haben.“

Vor 7000 begeisterten Zuschauern in der ausverkauften Leipziger Arena zeigte sich das DHB-Team schon wieder in EM-Form und hatte in Gensheimer, Simon Ernst, Patrick Groetzki und Johannes Sellin (alle vier Treffer) seine besten Schützen. Der überragende Wolf hielt in der ersten Halbzeit drei Siebenmeter und brachte die Gäste mit seinen Paraden zum Verzweifeln.

Eine solide Leistung bot Torwart-Rückkehrer Silvio Heinevetter, der wegen Formschwäche für die EM nicht nominiert war. Der Berliner Schlussmann stand nach der Pause zwischen den Pfosten, kam an Wolf aber nicht heran. Insgesamt standen elf Europameister auf dem Spielfeld. An diesem Sonntag (15 Uhr/Sport1) kommt es in Berlin zum zweiten Test gegen Katar.

Von Beginn an bewies die DHB-Auswahl, dass der EM-Titel vor 40 Tagen kein Zufallstreffer war. Sigurdssons Mannschaft spielte vorn den Ball ruhig und abgeklärt so lange durch die eigenen Reihen, bis der richtige Schütze frei war. In der Defensive stand die Mannschaft um den gebürtigen Bremer Finn Lemke wie gewohnt stabil. Schnell setzten sich die Gastgeber mit 6:1 (10.) und 9:4 (16.) ab.

Im Anschluss hatte der Europameister eine Schwächephase, und Katar hätte auf 8:11 verkürzen können. Doch der zweimalige Asienmeister vergab leichtfertig, kam weiter nicht richtig ins Spiel, Deutschland eilte bis zur Pause auf 17:9 davon und schraubte das Ergebnis nach dem Wechsel in die Höhe..

Sigurdsson hatte die Partie gegen Katar zum ersten Härtetest für die Olympischen Spiele (5. bis 21. August) ausgerufen. Nur 14 Plätze stehen für den Rio-Kader bereit.

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