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NWZonline.de Sport Handball

Titelfavorit spielt in einer anderer Liga

16.09.2019

Erfurt Die Erkenntnis kam nicht überraschend und doch überaus deutlich daher: Der VfL Oldenburg und der Thüringer HC spielen zwar beide in der Handball-Bundesliga, dennoch trennen die beiden Mannschaften aktuell sportlich Welten. Beim 19:36 (7:19) hatten die personell arg gebeutelten Oldenburgerinnen am Sonntagnachmittag gegen den Titelmitfavoriten nicht den Hauch einer Chance und kassierten nach der 26:39-Auftaktpleite vor einer Woche gegen Borussia Dortmund die zweite klare Klatsche in der neuen Saison, die zunächst einmal den letzten Tabellenplatz zur Folge hat.

Spielstatistik

Thüringer HC: Davidsen, Giegerich - Lopes 1 Tor, Scheffknecht 1, Mazzucco 3, Rodriguez 1, Sazdovska 2, Stolle 5, Koresova 6/davon 2 Siebenmeter, Bölk 5, Großmann, Mässing 4, Jakubisova 2, Huber 6. VfL Oldenburg: Renner, Reese - Teiken 1, Reinemann 2, Schepers, Genz, Martens 1, Behrend, Logvin 3, Roller 1, Mikkelsen 8/1, Aselmeyer 1, Schoenaker 2/1. Siebenmeter: 2/3 - 2/4. Zeitstrafen: 4 - 3.

„Thüringen und Dortmund sind nicht die Gegner, mit denen wir uns messen müssen. Wir haben in der zweiten Halbzeit 20 Minuten gut mitgehalten, darauf können wir aufbauen“, meinte VfL-Trainer Niels Bötel. In seinem Team stemmte sich Helene Mikkelsen mit acht Treffern am effektivsten gegen die Niederlage. Aufseiten des Favoriten kamen Iveta Koresova und Josefine Huber auf jeweils sechs Tore.

Der THC spielte erstmals in der neuen Heimhalle in Erfurt und ging vor 958 Zuschauern motiviert zu Werke. Bereits nach drei Minuten führte das Starensemble um die deutschen Nationalspielerinnen Emily Bölk und Alicia Stolle mit 3:0, beim 2:7-Rückstand (11.) sah sich Bötel zur ersten Auszeit gezwungen.

Die extrem jungen Oldenburgerinnen, bei denen die 16-jährige Lana Teiken (1 Tor) und die 18-jährige Toni-Luisa Reinemann (2) Einsatzzeiten erhielten, wehrten sich zwar nach Kräften. Vor allem aber in der Offensive fanden sie überhaupt keine Mittel. Lediglich sieben Tore vor der Pause waren Ausdruck der VfL-Unterlegenheit. „Der THC hat eine körperlich sehr gut aufgestellte Mannschaft, da sind wir nicht ins Spiel gekommen“, erkannte Bötel.

Nach der Pause schaffte es der VfL zunächst, den Rückstand nicht größer werden zu lassen. Kristina Logvin verkürzte sogar auf 10:20 (35.). Erst in den letzten zehn Minuten zog der THC noch einmal an und schraubte das Ergebnis in die Höhe. „Die zweite Halbzeit war deutlich besser. Jetzt wartet in Neckarsulm eine weitere schwierige Aufgabe“, blickte Bötel bereits auf das Auswärtsspiel am kommenden Samstag (19 Uhr) bei der Sport-Union.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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