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NWZonline.de Sport Handball

THW Kiel hofft auf Flensburgs Patzer

29.05.2019

Flensburg Aufgeben? Keine Option. Druck machen? Bis zur letzten Sekunde. Im Handball-Krimi um den Titel setzt der THW Kiel auf seine eigene Serie und hofft im Fernduell mit der SG Flensburg Handewitt auf einen Patzer des Nordrivalen kurz vor Schluss. „Wahnsinnig spannend“, sagte Bundestrainer Christian Prokop über den Showdown: „Für alle Fans eine hervorragende Ausgangsposition.“ Noch sei nichts entschieden.

„Normalerweise können wir nicht mehr mit der Meisterschaft rechnen, dafür spielt Flensburg zu stabil“, sagte Kiels Trainer Alfred Gislason, bevor sich der Kampf um die deutsche Meisterschaft an diesem Mittwoch zuspitzt: „Was wir tun können – unsere eigenen Spiele gewinnen und bis zuletzt Druck ausüben.“

Spiele gewinnen und Druck ausüben, das macht der Rekordmeister aus Kiel Woche für Woche. Seit Mitte September kassierten die Zebras von Gislason nur eine Pleite in der Liga – und dennoch sind sie im Finale der Meisterschaft nur der Jäger. Von der Tabellenspitze grüßt seit Monaten Flensburg, entsprechend selbstbewusst präsentiert sich der Titelverteidiger. „Wir gehen gestärkt und mit geradem Rücken in die letzten Partien“, sagte SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke.

Zwei Punkte liegt Kiel nur hinter Flensburg und hat das deutlich bessere Torverhältnis. Das enge Meisterrennen sei „Wahnsinn“, sagte Bundestrainer Christian Prokop dem NDR: „Auf der anderen Seite kann man auch darüber streiten, wie stark unsere Liga ist. Wenn man nur zwei Spiele auswärts verliert, kann man entweder über eine richtig starke Spitze sprechen, die es schafft so durchzugehen. Oder darüber, dass die anderen Mannschaften die Favoriten zu wenig geärgert haben.

„So ein kleiner Funke Hoffnung ist im Kopf noch drin“, sagte Kiels Rune Dahmke, Europameister von 2016. Am Mittwoch müssen Gislason und Co. nun beim Tabellenzehnten TBV Lemgo Lippe ran, Flensburg hat parallel mit dem Europapokalanwärter Füchse Berlin (beide 18.30 Uhr) die kniffligere Aufgabe. In der eigenen Halle ließ die Mannschaft von Trainer Maik Machulla bisher aber nicht einen einzigen Punkt liegen.

„Natürlich hat jeder von uns die Hoffnung, dass Flensburg noch Punkte lässt, aber wir müssen unsere Hausaufgaben machen“, sagte THW-Torwart Andreas Wolff, der auf keinen Fall will, dass für Kiel im Kampf um den Titel schon in Lemgo alles vorbei ist und auf ein Herzschlag-Finale am letzten Spieltag hofft.

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