• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport Handball

Aus dem WM-Rausch in den Alltag

07.02.2019

Frankfurt Die Eindrücke der rauschhaften Heim-WM sind kaum verarbeitet, da steht für die deutschen Handballer schon wieder der ganz normale Liga-Alltag auf dem Programm. Nur elf Tage nach der knapp verpassten Medaille mit der deutschen Nationalmannschaft startet an diesem Donnerstag (19 Uhr) die Bundesliga mit fünf Partien in die zweite Saisonhälfte. Das Thema „Überbelastung“ bleibt im Handball omnipräsent.

Nationalspieler Patrick Wiencek, der mit dem THW Kiel bei Frisch Auf Göppingen den 16. Liga-Erfolg in Serie einfahren will, schwankt deshalb auch zwischen Vorfreude und mentaler Erschöpfung. „Am Anfang muss man sich nach so einem Turnier schon motivieren, weil der Kopf erst einmal leer ist“, sagte der frisch zum „Handballer des Jahres“ gekürte Kreisläufer. Sein Keeper Niklas Landin, vor knapp einer Woche noch im Siegestaumel mit Dänemarks Weltmeistern, bekannte: „Alles ging so schnell.“

Indes schlägt der Trainer des ungeschlagenen Tabellenführers SG Flensburg-Handewitt vor der Rückkehr in den Bundesliga-Alltag nach der sechswöchigen WM-Pause durchaus forsche Töne an. „Wenn man mit null Minuspunkten ganz oben steht, ist es schwer, sich zu verstecken“, sagte Maik Machulla: „Natürlich wollen wir solange wie möglich an der Spitze bleiben.“ 19 Spiele, 19 Siege, 38:0 Punkte – die bisherige Saisonbilanz der Flensburger liest sich eindrucksvoll. Nur der ewige Nordrivale THW Kiel (34:4) kann da einigermaßen mithalten.

Nach der aus Flensburger Sicht überaus erfolgreichen WM geht es zunächst darum, den Wiedereinstieg in den Liga-Alltag bei der HSG Wetzlar erfolgreich zu bewältigen. „Wir müssen den Schalter jetzt wieder umlegen und uns auf das Tagesgeschäft fokussieren. Ich hoffe, dass die Jungs das hinkriegen“, sagte Machulla. Zweifel daran hat er nicht: „Meine Spieler strotzen schon seit Wochen nur so vor Selbstvertrauen.“

Kein Wunder, kehrten doch immerhin acht SG-Spieler mit einer Medaille von der WM zurück – die Dänen Lasse Svan, Rasmus Lauge, Anders Zachariassen und Simon Hald mit Gold, die Norweger Torbjörn Bergerud, Magnus Jöndal, Magnus Röd und Göran Johannessen mit Silber. „Ich bin froh, dass wir so viele Spieler zurückbekommen haben mit positiven Erlebnissen und Emotionen“, sagte Machulla und ergänzte: „Wenn acht Spieler der SG im Finale dabei sind, zeigt das, dass auch wir gute Arbeit machen.“

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.