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NWZonline.de Sport Handball

Handball: Frauen belohnen sich für 18-Stunden-Tour

08.05.2017

Neckarsulm /Oldenburg Zunächst die lange Anreise über Deutschlands Autobahnen, dann der heiße Ritt durch die Ballei-Sporthalle in Neckarsulm: Die 18-stündige Ochsentour hat sich für die Handballerinnen des VfL Oldenburg gelohnt. Am Samstagmorgen um 8 Uhr war das Team von Trainer Leszek Krowicki in den Bus gestiegen, um zehn Stunden später in der Bundesliga pünktlich bei der Neckarsulmer Sportunion antreten zu können. Noch in der Nacht zu Sonntag ging es die 580 Kilometer noch einmal zurück in Richtung Norddeutschland. Im Gepäck: ein 29:27-Auswärtssieg.

„Ich freue mich für mein Team. Und das obwohl die Bedingungen nicht so optimal für uns waren. Erst die lange Anreise sowie unsere dünn besetzte Bank – und dann musste Angie Geschke schon nach fünf Minuten wegen einer Oberschenkelzerrung behandelt werden. Auch brauchte Kelly Dulfer nach der Verletzung noch ihre Pausen im Spiel“, zeigte sich Leszek Krowicki zufrieden mit der Leistung seines Teams. Die VfL-Frauen bauten damit ihre jüngste Erfolgsserie in der Liga auf 11:1 Punkte aus.

Vor 800 Zuschauern benötigten die Gäste eine kurze Anlaufphase. Neckarsulm nutzte dies zur schnellen 4:1-Führung (5. Minute). Nur weitere fünf Minuten später waren die VfL-Frauen dann aber in Baden-Württemberg angekommen und gingen ihrerseits durch die erneut bärenstarke Angie Geschke (insgesamt 11 Tore) beim 6:5 erstmals in dieser Partie in Front.

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Krowicki musste ohne Kim Birke, Caroline Müller und Isabelle Jongenelen auskommen. Dafür meldete sich Abwehrchefin Kelly Dulfer für das Gastspiel beim Abstiegskandidaten zurück. Die Niederländerin spielte von Beginn an, erzielte mit dem 5:5-Ausgleich (10.) den ersten ihrer insgesamt vier Treffer. Dulfer war es auch, die ihrem Team 23 Sekunden vor Schluss endgültig den fünften Sieg in den vorigen sechs Spielen sicherte. Der VfL hatte in den letzten 180 Sekunden einer kampfbetonten Begegnung eine doppelte Zwei-Minuten-Strafe (Julia Wenzl und Stefanie Kaiser) zu überstehen, und Neckarsulm holte mit einem energischen Endspurt Tor um Tor bis zum 27:28 auf. Über die Stationen 19:14 (39.), 24:18 (45.) und 28:23 (54.) hatten die Gäste zuvor schon wie der sichere Sieger ausgesehen.

Krowicki hatte im Vergleich zum Leipzig-Spiel noch eine zweite Änderung in der Deckung vorgenommen. Für Madita Kohorst stand zunächst Julia Renner zwischen den Pfosten. An dieser Abwehrformation bissen sich die wackeren Gastgeberinnen zusehends die Zähne aus. So blieben sie zwischen der 17. und 25. Minute ohne Tor, was dazu führte, dass die Oldenburgerinnen von 8:8 (17.) auf 14:8 (24.) davon zogen.

Auch im zweiten Durchgang sah Bundestrainer Michael Biegler auf der Tribüne der Ballei-Sporthalle eine ordentliche Bundesligapartie, in der die Gäste dominierten. Dabei glänzten die VfL-Frauen im Positionsangriff immer dann, wenn die Kreisspielerinnen in Szene gesetzt wurden. Neckarsulm konnte oftmals einen VfL-Treffer nur auf Kosten eines Siebenmeters verhindern. Das Krowicki-Team wiederum nutzte alle zehn Strafwürfe zum Torerfolg.

Otto-Ulrich Bals Autor
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