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NWZonline.de Sport Handball 1. Bundesliga, Frauen

Neuer Trainer regt Appetit an

01.09.2005

OLDENBURG Leszek Krowicki will in zwei Jahren im Europapokal spielen. Doch zuerst soll die EWE-Arena gefüllt werden.

von otto-ulrich bals OLDENBURG - Sekt oder Selters? Beim traditionellen Sektempfang der Sponsoren nur wenige Tage vor dem Bundesliga-Saisonstart strahlten die Handballerinnen des VfL Oldenburg über alle vier Backen. Ein Gläschen Sekt mundet halt besser als eine fade Brause. Die Vorfreude auf die neue Saison ist eben riesengroß, ihr Optimismus grenzenlos. „Wir werden alles dransetzen, um in dieser Saison gut auszusehen. Und das schaffen wir auch“, erklärte die neue Spielführerin Kathrin Scholl voller Zuversicht – und holte sich flugs ein zustimmendes Nicken von Trainer Leszek Krowicki ein.

Nach Selters, sprich Abstiegskampf, ist Krowicki nun wahrlich nicht zumute. Seine Blickrichtung ist eine andere, und die kommt bei „seinen“ Frauen gut an. „Mit uns muss man in dieser Saison rechnen. In zwei Jahren möchte ich mit dieser entwicklungsfähigen Mannschaft im Europapokal spielen“, betont der 47-jährige Pole.

Beim VfL arbeitet der ehrgeizige Coach zum vierten Mal in seiner Trainerkarriere mit einer Frauenmannschaft zusammen. Zuvor in Polen und danach in Deutschland (Walle, Buxtehude) führte er seine Teams jeweils in den Europapokal. „Da ist es ja nur logisch, dass ich auch mein viertes Team dahin führen will“, legt Krowicki die Messlatte in Oldenburg gleich auf Europa-Maß.

Auf dem Weg dorthin müssen die VfL-Frauen zunächst aber eine ganz andere Herausforderung meistern. Mit der Auftaktpartie am Sonntag (16 Uhr) gegen den Vorjahresfünften Buxtehude wechselt der VfL seine Heimspielstätte. Statt in der altehrwürdigen Brandsweg-Halle werden künftig alle Heim- und Pokalspiele in der rund 2300 Zuschauer fassenden EWE-Arena ausgetragen.

„Jetzt sind Trainer und Mannschaft natürlich gefordert, den Fans attraktive Spiele zu bieten“, weiß VfL-Präsident Günther Bredehorn sehr wohl auch um die Gefahr, die in dem Hallenwechsel liegt. In Schnitt 505 Zuschauer zählte der Verein in der vergangenen Saison. Nun soll die Besucherzahl pro Heimspiel auf 1000 gesteigert werden. Damit die „Bude“ voll und die Neugierde geweckt wird, setzt der Verein im 22. Bundesligajahr auf drei Faktoren: auf das einmalige Ambiente der neuen Arena, auf die Motivationskünste des neuen Trainers und auf ein neues, erfolgshungriges Team.

In Heike Schmidt, Daniela Harke und Grigoria Gkolia verließen drei gestandene Nationalspielerinnen den Club. Dafür kamen andere Könnerinnen hinzu. Etwa die rumänische Nationalspielerin Magdalena Urdea, die mit ihrem Wurfrepertoire zu den besten Rechtsaußen der Liga zählt. Eine andere muss noch integriert werden: Lucia Tobiasova, Rückraumspielerin von Banska Bystrica. Hinzu kommen die jungen Wilden Alex Hansel, Nina Hess, Sarah Everding, Wiebke Kethorn oder Alena Vojtiskova, die unter Krowicki einen Riesenschritt nach vorne gemacht haben.

„Sie alle haben in der Vorbereitung einen guten Job gemacht“, sagt Krowicki. Klar, der Mann denkt positiv, ohne jedoch den Blick für das Machbare zu verlieren. „Optimismus ist das eine. Wirklich positive Dinge erlebt man aber nur, wenn man auch fleißig ist“, lautet seine Maxime – und so wollen die Frauen nun mit Herz und Verstand ans Bundesliga-Werk gehen.

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NWZ/SPORT/03

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