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NWZonline.de Sport Handball

Frauen überwintern im Pokal

06.11.2017

Hannover /Oldenburg Der dreimalige deutsche Pokalsieger wurde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht und darf weiter von der Teilnahme am Final-Four-Turnier am 19./20. Mai in Stuttgart träumen. Die Handballerinnen des VfL Oldenburg haben dazu am Sonntagnachmittag einen weiteren Schritt unternommen und souverän das Viertelfinale im DHB-Pokal erreicht. Die Mannschaft von Trainer Niels Bötel siegte beim Zweitligisten HSG Hannover-Baden-stedt mit 41:27 (22:12) und überwintert wie erwartet im nationalen Pokalwettbewerb.

Zahlen zum Spiel

VfL Oldenburg Kohorst (1.Halbzeit), Renner (2. Halbzeit) - Fragge 1, Birke 8, Wenzl 9/5, Spur Petersen 4, Martens 3, Behrend 4, Geschke 6/2, Hartstock 2, Roller 1, Staal 3, Winter.

Erfolgreichste VfL-Torschützinnen waren Julia Wenzl (9 Tore), Kim Birke (8) und Angie Geschke (6). „Insgesamt bin ich mit der Angriffsleistung zufrieden. In der Deckung müssen wir uns aber mit Blick auf das Derby gegen Buxtehude deutlich steigern“, meinte Bötel bei Spielschluss.

Die Anfangsphase in der Halle in Badenstedt verlief aus VfL-Sicht zunächst ein bisschen zäh. Die Gastgeberinnen gestalteten zumindest die ersten fünf Minuten (2:3) durchaus ausgeglichen, ehe der Favorit erstmals mit drei Treffern in Folge auf 6:2 (8. Minute) davonziehen konnte. Diesen Vorsprung hielten die VfL-Frauen im weiteren Verlauf, was Coach Bötel allerdings nicht davon abhielt, beim Stande von 14:10 (19.) eine Auszeit zu nehmen und Korrekturen im Abwehrverhalten anzumahnen.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff stand die Deckung und der VfL-Motor lief endlich rund. Die Gäste nutzten zudem eine Zwei-Minuten-Strafe der HSG zu vier eigenen Toren und schraubten den Vorsprung in Windeseile von 16:12 (26.) auf 22:12 (30.). Letzte Zweifel am Weiterkommen beseitigten Birke und Wenzl, die unmittelbar nach dem Wiederanpfiff für einen Zwölf-Tore-Vorsprung (24:12/34.) sorgten.

Bötel nutzte diesen Spielstand, um allen Spielerinnen Einsatzzeiten zu ermöglichen. Der Achtelfinalerfolg geriet dabei zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr, auch wenn die VfL-Frauen den Gastgeberinnen viel zu viele Würfe vom Kreis zugestanden. „Das hat mir natürlich nicht gefallen“, meinte der VfL-Trainer.

Im DHB-Pokal absolvieren die Oldenburgerinnen in diesem Jahr keine Partie mehr. Die nächste Runde wird erst am 13./14. Januar 2018 ausgespielt. Vor der WM-Pause trifft das Team an diesem Sonntag (16.30 Uhr) noch in der Bundesliga im Nordderby in der kleinen EWE-Arena auf den Buxtehuder SV.

Otto-Ulrich Bals
Redaktionsleitung
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2030

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