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NWZonline.de Sport Handball

Heike Horstmann gibt Traineramt ab

01.10.2008

OLDENBURG /RASTEDE Die Entscheidung reifte schon seit längerem, schließlich setzte sich der Familienmensch gegen das große Sportlerherz durch. Deutschlands Handballfrauen müssen nur sechs Wochen nach der Peking-Pleite (11. Platz) Ausschau nach einer neuen Co-Trainerin halten. Heike Horstmann (geb. Schmidt) arbeitet ab sofort nicht mehr als Assistentin von Bundestrainer Armin Emrich.

„Wer mich kennt, weiß, dass mir die Entscheidung superschwer gefallen ist. Sie hat in keiner Weise etwas mit dem Abschneiden bei Olympia oder mit Bundestrainer Armin Emrich zu tun“, betonte Heike Horstmann im Gespräch mit der NWZ. Vielmehr hält der jetzt acht Monate alte Sohn Ben Robin die junge Mutter auf Trab.

„Ben braucht mich jetzt. Die Doppelbeschäftigung war nicht mehr zu leisten“, sagt die 37-jährige Ex-Nationalspielerin (168 Spiele), die ihren Entschluss am Dienstagvormittag auch dem Präsidenten des Deutschen Handball-Bundes (DHB), Ulrich Strombach, mitteilte. Den Bundestrainer und die Nationalspielerinnen hatte Heike Horstmann zuvor informiert.

Eine spätere Rückkehr auf die Handball-Bühne schließt „Schröder“, so ihr Spitzname, zwar nicht aus, sagt aber auch ganz deutlich: „Ich mache jetzt erst einmal eine längere Pause in Sachen Handball. Der Fokus ist jetzt ganz auf die Familie gerichtet.“

Heike Horstmann stand seit Juli 2005 an der Seite von Bundestrainer Emrich. In diesen dreieinhalb Jahren führte das Trainer-Gespann die deutsche Nationalmannschaft zurück an die Weltspitze.

Nach Rang sechs bei der WM 2005 und Platz vier bei der EM 2006 gewann die DHB-Auswahl die Bronzemedaille bei der WM 2007 in Frankreich. Dieser Erfolg sollte eigentlich bei Olympia in Peking wiederholt werden. Heraus kam aber nur ein enttäuschender 11. Platz.

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