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NWZonline.de Sport Handball

Handball: In Trainer-Karussell fährt auch Biegler mit

25.01.2017

Berlin /Leipzig Bundestrainer-Wunschkandidat Christian Prokop wartet weiter auf ein Ende des Tauziehens zwischen dem Deutschen Handballbund (DHB) und seinem Leipziger Verein. „Es hat sich an der Situation nichts geändert“, sagte der als Nachfolger von Dagur Sigurdsson gehandelte 38-jährige Bundesliga-Coach am Dienstag. Weil nach dem WM-Aus noch keine Einigung in Sicht ist, scheint auch Markus Baur vom TVB Stuttgart weiter im Rennen um den Job zu sein. Beide Vereine würden ihrem Trainer keine Steine in den Weg legen.

Sowohl der DHB als auch Prokops Club SC Leipzig wollten jedoch zwei Tage nach dem WM-Scheitern von einer Einigung nichts wissen. „Ich gebe dazu keinen Kommentar ab“, sagte Präsident Andreas Michelmann. Auch der Vize-Präsident Bob Hanning blockte ab: „Es gibt nichts Neues.“

Doch nach und nach sickern Details durch. Die „Sport Bild“ berichtete, Prokop werde im April neuer Bundestrainer und solle die Leipziger gleichzeitig noch bis Ende Juni betreuen. Anschließend soll der aktuelle Frauen-Bundestrainer Michael Biegler (früher Männer-Trainer beim Wilhelmshavener HV) bei den Sachsen übernehmen.

Der DHB wäre dann in einer Zwickmühle. Denn die Frauen-WM im Dezember in Deutschland gilt als Prestige-Projekt. Biegler hatte die deutschen Frauen gerade erst nach seiner Verpflichtung im April 2016 bei der EM im Dezember wieder auf Kurs gebracht. „Er hat in alle Bereiche Bewegung reingebracht“, schwärmte Mannschaftsführerin Anna Loerper. Der 55-Jährige gilt insofern eigentlich als Architekt für das Ziel „Gold bei der Heim-WM“.

Einen Doppeljob von Sommer an, in dem Biegler sowohl das Leipziger Team trainieren als auch parallel die unmittelbare WM-Vorbereitung der deutschen Frauen leiten würde, wäre sicher auch für den deutschen Verband nicht optimal. Zumal DHB-Sportdirektor Wolfgang Sommerfeld hinsichtlich des Frauen-Trainers immer betonte: „Es ging ihm nie um Geld, sondern nur um die Aufgabe.“

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