KöLN - Die Handballerinnen des Thüringer HC und des Buxtehuder SV haben bei ihrer Premiere in der Champions League Lehrgeld gezahlt. Meister und Pokalsieger THC musste erkennen, dass Titelaspirant Buducnost Podgorica (noch) eine Nummer zu groß ist und verlor in der neuen Erfurter Riethsporthalle 23:27 (9:13). Buxtehude hielt die Partie gegen die Rumäninnen aus Valcea immerhin bis zur 57. Minute offen, ging am Ende aber dennoch mit 20:24 (11:13) als Verlierer vom Feld.

Erfurt schien die ersten Minuten gegen das Starensemble aus Montenegro in Ehrfurcht zu erstarren. Während die deutsche Nationaltorhüterin Clara Woltering im Kasten von Podgorica in den ersten zehn Minuten nur einmal hinter sich greifen musste, hatte es bei THC-Torfrau Maike März in der Zeit schon siebenmal eingeschlagen. Trainer Herbert Müller war so zu einer frühen Auszeit gezwungen. Angeführt von der siebenfachen Torschützin Petra Popluharova kämpfte sich der THC in die Partie, ohne die Gäste allerdings ernsthaft zu gefährden.

Ein gutes Debüt in der Champions League gelang Vizemeister Buxtehude. Mit einer herausragenden Jana Krause im Tor warfen die Norddeutschen ihre ganze Kampfkraft in die Waagschale und ließen Valcea nie mehr als drei Tore davonziehen. Dass die Rumäninnen am Ende siegten, lag vor allem an Rückraumspielerin Chirila Soit, die elf Treffer erzielte.

Derweil haben die Handballerinnen des HC Leipzig ihr Saisondebüt auf internationaler Bühne mit Erfolg absolviert. Leipzig gewann 28:25 (13:11) im Zweitrunden-Hinspiel des Europapokals der Pokalsieger beim VL Gdingen. Die Mannschaft von Trainer Stefan Madsen verschaffte sich mit dem Kraftakt in Polen eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Sonntag.