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NWZonline.de Sport Handball

Umzug weckt gute Erinnerungen

19.01.2019

Köln Christian Prokop verschwand mit seinem Rollkoffer schnellen Schrittes im Hotel, Andreas Wolff folgte dem Bundestrainer mit starrem Blick. Nach ihrem Umzug von Berlin nach Köln richteten die deutschen Handballer ihren Fokus nur auf den Hauptrundenstart an diesem Samstag (20.30 Uhr/ARD) gegen Island, es reichte nicht einmal für einen Blick auf den Dom und das neue „Wohnzimmer“ Kölnarena.

„Wir haben gezeigt, dass wir jeden Gegner schlagen können. Die Hoffnung ist sehr groß, dass wir das Halbfinale erreichen“, sagte Kapitän Uwe Gensheimer und posierte mit den Fans für Selfies.

Prokop hatte für den Abend noch eine 50-minütige Trainingseinheit in der Arena angesetzt, die Vorfreude war dem Team aber schon nach dem einstündigen Flug anzumerken. „Die Stimmung in Köln soll uns Flügel verleihen. Jetzt geht das Turnier erst richtig los“, sagte Torhüter Wolff, während Teammanager Oliver Roggisch überall große Unterstützung verspürt: „Handball-Deutschland ist angefixt.“

Der 31:23-Sieg gegen Serbien zum Vorrunden-Abschluss hat dem DHB-Team viel Rückenwind gegeben. „Wenn man in der Hauptrunde ist, will man auch weiterkommen. Das Ziel ist ganz klar das Halbfinale“, meinte Paul Drux über die Spiele in der mit 19 250 Zuschauern ausverkauften Kölnarena. Nach dem Duell mit Island folgen noch die Spiele gegen Kroatien am Montag und Spanien am Mittwoch um 20.30 Uhr – und nicht, wie zunächst kommuniziert worden war, um 18 Uhr.

In Köln, hatte Weltmeister-Trainer Heiner Brand schon vor dem WM-Start gesagt, „sind wir unschlagbar“. Beim Titelgewinn vor zwölf Jahren war die Halle eine uneinnehmbare Festung, jetzt wollen die deutschen Handballer weiter an ihrem Wintermärchen 2.0 schreiben. Auch wenn Gensheimer vor den „isländischen Kampfschweinen“ warnt.

„Ich war damals im Halbfinale gegen Frankreich in der Halle und bekomme jetzt noch Gänsehaut“, sagte Wolff. Abwehrspieler Finn Lemke glaubt: „Wenn wir in Köln die gleiche Euphorie entfachen können wie in Berlin, sind wir schwer zu schlagen.“

Der Spielplan meint es gut mit der DHB-Auswahl. Zum Hauptrundenstart wartet Island, der auf dem Papier leichteste Gegner. Ein Selbstläufer werde die Partie aber nicht, warnte Prokop: „Auch wenn sie ihren Topstar Aron Palmarsson haben, spielen sie sehr mannschaftsdienlich.“ Roggisch ist sich sicher, „dass wir die bessere Mannschaft sind, wenn wir kämpferisch auf das gleiche Niveau kommen“.

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