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Aktualisiert vor 4 Minuten.

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NWZonline.de Sport Handball

Kretzschmar nimmt mit Tränen Abschied

07.06.2007

BERLIN Der Bundestrainer quälte sich in Richtung Kabine, der Star hatte alle Hände voll zu tun. Als Stefan Kretzschmar noch immer mit Sprechchören gefeiert wurde und mit Tränen in den Augen noch unablässig Autogramme schrieb, war Heiner Brand längst verschwunden. Dass dem Erfolgs-Coach nach dem All-Star-Spiel in Berlin nicht so recht zum Feiern zu Mute war, lag aber weniger an der 31:36 (17:18)-Niederlage seiner Weltmeister gegen die mit Klassespielern gespickte Weltauswahl, sondern eher an seinen akuten Rückenbeschwerden.

Noch am Morgen vor dem Match war Brand zur Behandlung bei Professor Dietrich Grönemeyer nach Bochum geflogen und erst eine Stunde vor dem Anpfiff wieder bei seinem Team. „Bei so einem Spiel muss man unbedingt dabei sein“, meinte Brand und zeigte sich angetan von der Atmosphäre in der mit 8521 Zuschauern ausverkauften Max-Schmeling-Halle. Da fiel es ihm auch nicht schwer, über die „vielen kleinen Fehler“ hinwegzusehen, die ein besseres Resultat des Weltmeisters verhindert hatten. In Pascal Hens, Torsten Jansen, Florian Kehrmann und Holger Glandorf fehlten zudem wichtige WM-Spieler. Sie werden auch bei den Länderspielen in Spanien am 8. und 9. Juni geschont und sollen dort jungen Spielern Platz machen.

Der Star des Abends war ohnehin Handball-„Punk“ Stefan Kretzschmar, dessen Karriere-Ende viele Kollegen wehmütig stimmte. „Es ist traurig, dass er aufhört. Ich kann nicht glauben, dass es das letzte Mal gewesen sein soll, dass ich mit ihm aufgelaufen bin. Es ist doch viel zu früh für Kretzsche“, beklagte Weggefährte Christian Schwarzer und war sich da einig mit den Weltstars der Liga.

Kretzschmar, der zuvor wie auch der mit 620 Bundesliga-Spielen dienstälteste Profi Jan Holpert (Flensburg) für sein „Lebenswerk“ geehrt wurde, zeigte den Zuschauern dann genau das, was sie sehen wollten: Erst begeisterte er mit einem eingesprungenen Rückhand-Tor, dann zwirbelte der 34-Jährige einen Siebenmeter unter die Latte, schließlich pritschte er einen Ball in den Kasten und erntete Begeisterungsstürme der Berliner.

Otto-Ulrich Bals Autor
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