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NWZonline.de Sport Handball

Niederlande Gewinnt Wm-Titel: Ex-VfL-Frauen krönen sich zum Weltmeister

16.12.2019

Kumamoto Als sich die orange-gekleideten Handballerinnen auf dem Spielfeld in die Arme fielen und den Weltmeister-Titel bejubelten, freute sich in Deutschland einer kräftig mit ihnen: Leszek Krowicki. Denn der Pole, der den VfL Oldenburg in dessen Glanzzeit zwischen 2005 und 2017 trainierte hatte, kennt quasi das halbe niederländische Team aus eben dieser Zeit. Sowohl Torfrau Tess Wester (2011-2015) als auch die Rückraumspielerinnen Lois Abbingh, Laura van der Heijden (beide 2010-2014), Inger Smits und Kelly Dulfer (beide 2015-2017) trugen einige Jahre das grün-weiße Trikot des VfL in der Bundesliga.

Hatte Krowicki also ein gutes Näschen für herausragende Spielerinnen, als er die künftigen Weltmeisterinnen in jungen Jahren zum VfL holte? Oder hatte er selbst einen guten Einfluss auf ihren Werdegang? Vielleicht auch beides. In jedem Fall freut sich Krowicki für seine ehemaligen Spielerinnen und ist auch „ein bisschen stolz“: „Man schaut so ein Finale dann natürlich mit zusätzlicher Spannung. Ich habe die Daumen für Holland gedrückt“, sagt er im Gespräch mit der NWZ.

Mit Erfolg: Die Niederlande sicherten sich am Sonntag durch einen dramatischen 30:29-Endspielsieg gegen Spanien den Titel. Ex-VfLerin Abbingh sorgte mit einem in letzter Sekunde verwandelten Siebenmeter für die Entscheidung und krönte sich mit 71 Treffern zur WM-Torschützenkönigin. „Da muss man Nervenstärke zeigen – das kann sie natürlich“, meint Krowicki, der mit seinen Ex-Spielerinnen in Kontakt steht: „Es war ein tolles Finale, ein spannendes Finale – und ein verdienter Sieg.“

Durch den Triumph qualifizierten sich die Niederlande direkt für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio, die das deutsche Team als WM-Achter verpasst hat. Das findet Krowicki „sehr schade“: „Das deutsche Team hat ein richtig gutes Turnier gespielt – aber Handball ist brutal“, sagt der Trainer des polnischen Nationalteams. Der Weg ins Halbfinale oder auch zu Platz sieben sei von vielen Faktoren abhängig. „Die DHB-Frauen haben aber keine Kritik verdient“, meint Krowicki.

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Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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