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NWZonline.de Sport Handball

Leichtes Los lässt Brand jubeln

15.07.2006

BERLIN Bei der Auslosung gab es einige Pannen. Die große Anzeigetafel fiel zeitweise aus.

Von Klaus-Peter Berg BERLIN - Heiner Brand hatte ein ausgesprochen glückliches Händchen. Der Bundestrainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft wählte gestern in Berlin der Auslosung zur Weltmeisterschaft 2007 (19. Januar bis 4. Februar) eine vermeintlich leichte Gruppe: Mit Polen, Argentinien und Brasilien als Gegner sollte das deutsche Team die Gruppenphase locker überstehen können.

„Wir müssen möglichst gut in diese WM hineinkommen. Deswegen habe ich mich für diese Gruppe auch entschieden“, freute sich Brand, der als Ausrichter die erste Wahl der Gruppen hatte. Dennoch warnte er: „Selbst vermeintlich leichte Gegner können für Überraschungen sorgen.“ Die deutsche Mannschaft bestreitet am 19. Januar 2007 in Berlin das Eröffnungsspiel gegen Brasilien und spielt danach in Halle/Westfalen.

Andere Nationen waren nicht unbedingt begeistert über die Auslosung. Besonders die Gruppe F mit Olympiasieger Kroatien, Russland, Süd-Korea und Marokko hat es in sich. Aber auch das Nachbar-Duell in Gruppe E zwischen Dänemark und Norwegen verspricht Spannung. Weltmeister Spanien erwischte in der Gruppe D mit Tschechien, Ägypten und Katar eine vergleichbar einfache Gruppe. „Als Titelverteidiger ist man automatisch immer der Favorit“, bewertete der spanische Coach Talant Dujshebaev das WM-Los.

Bei aller Professionalität, der sich die Internationale Handball-Föderation (IHF) verschrieben hatte, geriet die Auslosung im noblen Berliner Maritim-Hotel doch etwas aus den Fugen. Denn zwischen Alexander Kozhukhov von der IHF, den Welthandballern Daniel Stephan, Talant Dujshebaev, Yoon Skung-Shin und Magnus Wislander als Gruppen-Paten sowie Gabi Bauer als Moderatorin gab es einige Verständigungsprobleme. Das umso mehr, als auch die große Anzeigetafel nicht mitspielen wollte. Unter den Gästen gerieten manche der ratlosen Aussagen zur „Lach-Parade“. Schließlich hatte aber alles seine Richtigkeit – Spiele, Spielorte und Zeiten wurden ordnungsgemäß ausgelost und verbucht.

Auch die Bremer Delegation mit den Vertreter des lokalen Organisationskomitees, Reiner Witte, Thomas Gerster und Peter Rengel, hatte allen Grund, zufrieden zu sein. Denn mit Weltmeister und Vize-Europameister Spanien wurde dem Bremer AWD-Dome eine echte Ausnahmemannschaft zugedacht. „Aber auch Tschechien, die starken Ägypter und Katar bieten Handball vom Feinsten“, ist Gerster überzeugt.

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