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NWZonline.de Sport Handball

VfL-Handballerinnen erkämpfen sich Bonuspunkte

23.09.2019

Neckarsulm /Oldenburg Bei der Party im Mannschaftsbus waren anschließend wieder alle dabei. Auch die verletzten Lisa-Marie Fragge, Kathrin Pichlmeier und mehrere weitere Handballerinnen des VfL Oldenburg, die ihren Teamkolleginnen zuvor nur vom Spielrandrand Beistand leisten konnten, stimmten in die ausgelassenen Gesänge auf der mehr als sechsstündigen Fahrt in die Heimat mit ein. Bei der Neckars-ulmer Sport-Union erkämpfte sich das dezimierte Team von Trainer Niels Bötel am Samstag die ersten Punkte der Bundesliga-Saison. Nach einer vor allem in der zweiten Halbzeit starken Leistung stand es am Ende 31:25, die besten VfL-Werferinnen waren Myrthe Schoen-aker mit sieben und Jenny Behrend mit sechs Treffern.

Der Sieg sei, naja, doch schon ein wenig überraschend gewesen, meinte Bötel – wegen der vielen Ausfälle aufseiten des VfL und der starken Zugänge der Neckars-ulmerinnen: „Aber die Mädels haben gemerkt, wenn sie Gas geben, dann können sie in Neckarsulm gewinnen.“ Nach den zwei klaren – aber von Bötel auch in der Höhe durchaus erwarteten – Niederlagen gegen Dortmund (26:39) und Thüringen (19:36), die die Spielerinnen aber „schon gut einschätzen können“, seien die zwei „Bonuspunkte“ vor der nun anstehenden Länderspielpause und dem Pokalduell am 6. Oktober (15 Uhr) beim TSV Nord Harrislee sehr wichtig und gut für das Selbstbewusstsein.

Neckarsulmer Sport-Union - VfL Oldenburg 25:31

Neckarsulm Wachter, Kaminska – Knippenborg 8, Kalmbach 3, Hendrikse 3, Haraldsdottir 3/3, Kretzschmar 2, Reimer 2/1, Ineichen 2, Goos 1, Espinola Perez 1, Wick, Zeba, Kooij, Wolf. VfL Oldenburg Renner – Schoenaker 7/3, Behrend 6, Martens 4, Logvin 4, Mikkelsen 4, Roller 3, Staal 1, Aselmeyer 1, Reinemann, Genz, Teiken. Siebenmeter SU 4/6, VfL 3/3. Zeitstrafen SU 2, VfL 3. Rote Karte Mikkelsen (VfL).

Dabei gab es auch an diesem Wochenende erneute Rückschläge: Weil auch die neuverpflichtete Torfrau Nele Reese ausfiel, reiste Gesa Neuendorff aus der B-Jugend mit nach Baden-Württemberg. Zum Einsatz kam sie aber nicht – weil Julia Renner in dem bis wenige Minuten vor Schluss noch knappen Duell ein gutes Spiel machte.

Bekam der VfL zu Beginn „nicht richtig Zugriff“ (Bötel) auf die Partie, wurde es bald besser, so dass die Oldenburgerinnen zur Halbzeit 15:14 führten. Nach der Pause aber kam Neckarsulm zurück und ging selbst 18:15 in Führung. „Davon haben wir uns aber nicht aus der Ruhe bringen lassen“, lobte Bötel.

Auch, als beim Stand von 22:20 für den VfL die rechte Rückraumspielerin Helena Mikkelsen die Rote Karte bekam, behielt der VfL die Oberhand. Unter anderem weil Malene Staal, die nach ihrer Schulterverletzung nur für Kurzeinsätze vorgesehen war, den Rest der Partie im rechten Rückraum gut zu Ende spielte, behaupteten die Oldenburgerinnen ihre Führung.

Mit der Schlusssirene begann auf dem Feld dann die VfL-Siegesparty, die sich im Bus bis in die Nacht fortsetzte.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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