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NWZonline.de Sport Handball

VfL-Frauen feiern Sieg mit Ersatz-Mittelblock

06.05.2019

Nellingen /Oldenburg Julia Renner wehrt den auf das untere Toreck zufliegenden Ball mit dem Fuß ab. Das Spielgerät landet in den Händen von VfL-Teamkollegin Myrthe Schoenaker, die sofort Kim Birke auf Linksaußen auf die Reise schickt. Die Kapitänin nimmt den Ball fast schon akrobatisch mit der nach hinten ausgestreckten Hand mit, spielt im Spurt einen Doppelpass mit der aufmerksamen Isabelle Jongenelen und wirft unhaltbar zum 25:25 ein. Kurz zuvor hatte es beim Bundesliga-Schlusslicht TV Nellingen noch 23:25 aus Sicht des VfL gestanden. Eine Viertelstunde später tanzen die Oldenburger Handballerinnen ausgelassen am Mittelkreis. Mit dem 32:30 (18:14) feierten die VfL-Frauen am Samstag den ersten Sieg seit dem 23. Februar – nach acht Niederlagen in Folge.

Statistik

TV Nellingen Wachter, Meißner – Ioneac 3/2, Tissekker, Degenhardt 10/1, Gera 5, Marcikova 3, Stuttfeld, Padutsch 6, Ridder, Issifou 3, Jäger. VfL Oldenburg Renner, Ferenczi – Steffen 4, Staal, Birke 6, Genz, Jongenelen 2, Martens, Behrend 2, Logvin 4, Mikkelsen 3, Schoenaker 7/2, Roller 4. Siebenmeter TVN 5/3, VfL 3/2. Zeitstrafen TVN 2, VfL 3.

„Es war wichtig, dass wir uns endlich mal wieder belohnt haben. Das ist in der momentanen Situation mit dem angeschlagenen Selbstvertrauen gar nicht so selbstverständlich“, sagte VfL-Trainer Niels Bötel. So einfach wie in dieser starken Szene hatte es der VfL dabei nicht durchgehend. Das lag zum Einen daran, dass die Gastgeberinnen nach der Pause die Abwehr umgestellt hatten und aggressiver agierten, den Vier-Tore-Halbzeitvorsprung des VfL so egalisierten und nach 43 Minuten sogar mit zwei Treffern führten (24:22).

Zum Anderen hatten die Ausfälle auf Oldenburger Seite damit zu tun: Nationalspielerin Angie Geschke musste erkrankt passen. Und in Cara Hartstock und Lisa-Marie Fragge fehlte der bisweilen so starke Mittelblock, der aber durch Jongenelen und die 18-jährige Marie Steffen aus dem zweiten VfL-Team ordentlich ersetzt wurde. „Natürlich fehlte noch ein wenig die Abstimmung, aber sie haben ihre Sache sehr gut gemacht“, lobte Bötel. Auch als Kreisläuferin überzeugte Steffen, sie erzielte vier Treffer. Beste Werferin war Schoenaker mit sieben Toren, Birke traf sechsmal.

Doch eine Gegnerin war noch besser aufgelegt: Lena Sophie Degenhardt hielt Nellingen mit zehn Toren lange im Spiel. Erst 47 Sekunden vor Schluss traf Schoenaker zum entscheidenden 32:30, nachdem sie kurz zuvor beim Stand von 30:29 einen Siebenmeter verworfen hatte, woraufhin die Gastgeberinnen ausglichen. Per Tempogegenstoß aber stellte Kristina Logvin die Führung wieder her. Diesmal stand die VfL-Abwehr und eröffnete Schoenaker die Chance zum Siegtreffer, den sie sich nicht nehmen ließ. „Wir haben in der Abwehr einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Trotz der Ausfälle haben wir gekämpft und als Team gewonnen. Das haben die Mädels gut gemacht“, lobte Bötel.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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