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NWZonline.de Sport Handball

Nur Weltmeister stoppt Oranje

19.12.2016

Oldenburg /Göteborg Unbeschreiblicher Jubel beim neuen und alten Europameister Norwegen: Die Handballerinnen sicherten sich am Sonntagabend in einem am Ende hochdramatischen Finale gegen die Niederlande mit 30:29 (15:15) zum siebten Mal den EM-Titel. Vor 11 037 Zuschauern in Göteborg hatte der WM-Zweite Niederlande kurz vor Spielschluss gar noch die Chance zum Ausgleich, verlor dann aber den Ball.

Freude und Zuversicht auch bei Deutschlands Frauen – gleichwohl durchwachsen fällt die EM-Bilanz aus Sicht des VfL Oldenburg aus. Nachfolgend ein Résumé aus dem Blickwinkel des Bundesligisten, der in Schweden gleich mehrfach in unterschiedlichen Teams involviert war:

Kelly Dulfer

Auch wenn es erneut nicht zu einem internationalen Titel gereicht hat, so untermauerten die Niederländerinnen ihre Spitzenstellung im internationalen Frauenhandball. Mit dabei: Oldenburgs junge Abwehrchefin Kelly Dulfer. Sie kehrt in den kommenden Tagen als Vize-Europameisterin ins VfL-Training zurück. Die 22-Jährige kam bei allen EM-Partien zum Einsatz und markierte vier Treffer für den Vize-Weltmeister von 2015. In den Rückraumspielerinnen Laura van der Heijden (26 Jahre/17 Tore) und Lois Abbingh (24/21) sowie Torfrau Tess Wester (23/1 Tor gegen Schweden) standen im EM-Finale außerdem drei weitere Spielerinnen im Oranje-Team, denen einst in Oldenburg der internationale Durchbruch gelang.

Geschke und Müller

Nur zu gern hätten die beiden Oldenburger Rückraumspielerinnen Angie Geschke (31) und Caroline Müller (23) ihren Anteil am Achtungserfolg der deutschen Nationalmannschaft beigesteuert. Letztendlich vertraute Bundestrainer Michael Biegler anderen Spielerinnen aus dem 28er-Kader. Mit dem Resultat: Der sechste Platz bei der EM (dem besten Turnierergebnis seit acht Jahren) hat bei der Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) neue Hoffnungen geweckt – vor allem auf eine erfolgreiche Heim-WM im kommenden Jahr. Und für Geschke und Müller ist der WM-Zug 2017 längst noch nicht abgefahren.

Veronika Malá

Auf dem Sprung befindet sich auch die torgefährliche Linksaußen Veronika Malá vom VfL Oldenburg. Die 22-Jährige schaffte mit Tschechien in Malmö in der schweren Vorrundengruppe C den Einzug in die Hauptrunde. Entscheidend dafür war der 27:22-Erfolg über Ungarn mit fünf Malá-Toren. Weitere Erfolge blieben in der Hauptrunden-Gruppe 2 (u.a. mit Norwegen, Dänemark, Rumänien) aus. Malá kam bei der EM in allen sechs Partien der Tschechen zum Einsatz und erzielte insgesamt 16 Treffer.

Leszek Krowicki

Sein EM-Debüt als neuer Nationaltrainer Polens hatte sich der Chefcoach des VfL Oldenburg sicher etwas erfolgreicher vorgestellt. Nach der Vorrunde in Kristianstad und nur drei Spielen war Schluss für Leszek Krowicki (59) und sein neuformiertes junges Team. In der Hammergruppe mit Frankreich (22:31), den Niederlanden (21:30) und Deutschland (22:23) mussten die Polinnen viel Lehrgeld zahlen und schieden nach der Vorrunde aus. „Die Europameisterschaft in Schweden war für uns alle ein brutaler Einstieg in das internationale Elitefeld“, meinte Krowicki mit einigen Tagen Abstand.

Otto-Ulrich Bals
Redaktionsleitung
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2030

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Oranje | VfL Oldenburg | DHB | Europameisterschaft

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