• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Sport Handball

Nwz-Interview Mit Johannes Bitter: Dieser Handball-Weltmeister hat Varel nie vergessen

22.08.2017

Frage: Herr Bitter, am Donnerstag beginnt die neue Saison in der Handball-Bundesliga. Gibt es an der Spitze einen Dreikampf mit den Teams THW Kiel, SG Flensburg-Handewitt und Rhein-Neckar Löwen?

Johannes Bitter (34): Diese drei Mannschaften werden wohl vorne mit dabei sein. Ich glaube aber, dass noch weitere Teams im Titelkampf mitmischen werden. Der SC Magdeburg ist sehr stark, die MT Melsungen hat sich gut verstärkt, und auch mit den Füchsen Berlin ist zu rechnen.

Frage: Und wo landet Ihr Verein, der TVB Stuttgart? Sie eröffnen am Donnerstag gegen Melsungen die Saison.

Bitter: Für uns geht es um den Klassenerhalt. Es wird eine schwierige Saison, aber ich bin natürlich optimistisch, dass wir es schaffen.

Frage: Ihr Trainer ist Markus Baur, der als Spieler mit Ihnen Weltmeister wurde. Außerdem steht in Michael Kraus noch ein weiterer Weltmeister von 2007 in der Mannschaft. Nehmen Sie und Kraus daher bei Baur eine besondere Position ein?

Bitter: Ja und Nein. Natürlich sind Michael Kraus und ich aufgrund unserer Erfahrungen für den Trainer wichtige Ansprechpartner. Aber unsere jungen Spieler sind nicht weniger wichtig. Unser Trainer hat daher viele Ansprechpartner in der Mannschaft.

Frage: Sie werden Anfang September 35 Jahre alt. Ist das Karriereende schon in Sicht?

Bitter: Ich habe in Stuttgart noch einen Vertrag für die jetzt beginnende Saison. Als ich noch beim HSV Hamburg spielte, hatte ich die letzten Jahre als Profi und den Übergang zum Karriereende schon recht genau geplant. Durch den Rückzug des Vereins und meinen Wechsel nach Stuttgart kam dann alles etwas anders. Hamburg wird nach der Laufbahn als Handballer aber wieder mein Lebensmittelpunkt sein, dort lebt meine Familie. Ich habe auch sehr konkrete Pläne, was ich dann machen werde. Darüber sprechen möchte ich derzeit aber nicht.

Frage: Haben diese Pläne denn etwas mit Handball zu tun?

Bitter: Nein, haben sie nicht.

Frage: Ihr Ex-Verein Varel ist in diesem Jahr in die Oberliga abgestiegen. Verfolgen Sie die Entwicklung des Handballs im Nordwesten noch?

Bitter: Ja, natürlich. Das ist eine dramatische Entwicklung in Varel. Das Team war jahrelang fester Bestandteil der 2. Liga, als diese noch zweigleisig war. Ich hoffe natürlich, dass das Team wieder nach oben kommt.

Frage: Ein anderer Ihrer Ex-Vereine, der Wilhelmshavener HV, kämpfte in der abgelaufenen Saison in der 2. Liga lange und letztlich erfolgreich um den Klassenerhalt. Ist dort dieses Mal mehr möglich?

Bitter: Die 2. Liga ist nach der Umwandlung zur Eingleisigkeit enorm stark geworden. Viele Teams, insbesondere die, die in den vergangenen Jahren aus der Bundesliga abgestiegen sind, haben sehr viel größere Budgets zur Verfügung als die Wilhelmshavener. Von daher ist es toll, was die Mannschaft leistet. Ich hoffe, dass mit einem Aufschwung des Jade-Weser-Ports und einer entsprechenden Entwicklung der Sponsoren auch der Etat des WHV wachsen könnte. Dann wäre im Wilhelmshavener Handball wohl noch mehr möglich.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2030
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.