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NWZonline.de Sport Handball

Revanche endet mit Heimpleite für VfL

18.03.2019

Oldenburg Ausgepumpt und enttäuscht konnte sie sich über ihre eigene gute Leistung nicht wirklich freuen. „Wir haben heute versucht, mehr aufs Tempo zu gehen und haben dabei zu viele Fehler gemacht. Leverkusen war am Ende einen Tick sicherer als wir und hat verdient gewonnen“, wollte Oldenburgs Beste Jenny Behrend nach der 24:27 (13:14)-Heimpleite gar nicht erst drum herum reden. Denn natürlich hatten sich die VfL-Handballerinnen viel vorgenommen, hatten sie doch in der Bundesliga-Hinrunde mit 19:35 bei Bayer Leverkusen ihre bislang höchste Saisonniederlage kassiert.

„Mich ärgert diese Niederlage schon sehr, denn es war deutlich mehr drin. Speziell in der ersten Halbzeit haben wir viel zu viele Torchancen vergeben. Hinzu kommen insgesamt 18 technische Fehler. Dass der Gegner daraus Profit zieht, ist dann irgendwann klar“, meinte ein sichtlich enttäuschter VfL-Trainer Niels Bötel.

Oldenburg - Leverkusen 24:27 (13:14)

VfL Oldenburg: Renner (15 Paraden), Ferenczi – Fragge 1, Staal, Birke 5, Genz, Jongenelen, Neumann, Behrend 8, Geschke 7/5, Logvin 1, Hartstock, Schoenaker 1/1, Roller 1. Bayer Leverkusen: Kurzke (1Tor/17 Paraden), Fehr (bei einem 7m) - Jurgutyte 4, Zschocke, Potocki 2/2, Veit, Souza, Kämpf, Hodel, Berndt 1, Berger, Jo. Rode 3/2, von Pereira 2, Je. Rode 5, E. Rode 8, Hinkelmann 1. Schiedsrichter: Sebastian Grobe/Adrian Kinzel (Bochum). Zuschauer: 1198. Zeitstrafen: 6:8 Minuten. Siebenmeter: 8/6 – 4/4.

1198 Zuschauer am Sonntagnachmittag in der kleinen EWE-Arena, darunter Frauen-Bundestrainer Henk Groener und seine Co-Trainerin Heike Horstmann, hatten eine intensive Partie zweier Teams auf Augenhöhe gesehen. Es ging zur Sache. Es waren noch keine neun Minuten gespielt, da hatten die Unparteiischen Sebastian Grobe und Adrian Kinzel schon fünfmal auf Siebenmeter entschieden, die ersten Zeitstrafen folgten wenig später.

Gleichwohl blieb das Spiel beider Teams nicht fehlerfrei. So leisteten sich beide eine Vielzahl von technischen Fehlern, auch ließen sie vor dem gegnerischen Tor immer wieder die letzte Konsequenz vermissen. Folgerichtig stand es nach knapp 20 Minuten 9:9. Überhaupt wurde hüben wie drüben viel zu hektisch agiert. Und so standen zwangsläufig die Torfrauen im Fokus. Und da die Leverkusenerin Nele Kurzke zwei, drei Bälle mehr als Oldenburgs Nummer eins Julia Renner abwehrte, führten die Gäste zur Pause verdient mit 14:13.

Im zweiten Durchgang gewann die Partie etwas an Klasse. Beide Mannschaften agierten jetzt konzentrierter, ohne die kämpferische Komponente zu vernachlässigen. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen, mal führte Bayer (18:17), mal der VfL (20:19). Und auch die Leverkusener Drei-Tore-Führung (23:20/47. Minute) hatte nicht lange Bestand. Die Oldenburgerinnen erzwangen nochmals den Gleichstand (23:23), auch weil sie sich auf Nationalmannschafts-Debütantin Behrend (8 Tore) und Torfrau Renner (15 Paraden) verlassen konnten.

Innerhalb von 180 Sekunden, zwischen der 53. und 56. Minute, kippte dann die Partie zu Gunsten der Gäste. „In dieser Phase haben uns die Leverkusenerinnen in der Abwehr klassisch abgeräumt. Da haben die uns echt ausgespielt“, ärgerte sich Behrend. Mit einem 4:0-Lauf stellte Leverkusen das Ergebnis auf 27:23 – die Partie war entschieden.

Die Frauen-Bundesliga verabschiedet sich nun in die Länderspielpause. Die Sportfreunde in Oldenburg müssen jedoch nicht lange auf Handball-Spitzensport verzichten, denn bereits am Samstag gastiert die deutsche Nationalmannschaft mit den beiden VfLerinnen Angie Geschke und Jenny Behrend in der großen EWE-Arena. Die Partie gegen die Niederlande wird um 16.45 Uhr in Oldenburg angeworfen, Sport 1 überträgt live. Schon einen Tag zuvor (22. März) treffen Deutschland und der Bronzemedaillengewinner der EM 2018 im niederländischen Groningen aufeinander. Behrend wird dann ihr Debüt in der A-Mannschaft geben, und diese Tatsache sollte sie dann doch erfreuen.

Otto-Ulrich Bals Autor
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