• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport Handball

VfL-Frauen droht Durststrecke

14.09.2019

Oldenburg /Erfurt So ändert sich die Blickweise. Was bleibt den Handballerinnen des VfL Oldenburg auch anderes übrig? „So ein schweres Auftaktprogramm wie wir will man nicht haben in der Bundesliga. Aber jetzt nehme ich es gern“, sagt Trainer Niels Bötel mit Blick auf die lange Verletztenliste beim viermaligen deutschen Pokalsieger.

Mit Lisa-Marie Fragge, Kathrin Pichlmeier und Marie Steffen fallen gleich drei fest eingeplante Bausteine für die Abwehr aus. Zudem fehlen Bötel in Malene Staal und Laura Kannegießer zwei weitere Kaderspielerinnen. Seine Hoffnung: Nach und nach meldet sich in den kommenden Wochen die eine oder andere Spielerin zurück, so dass sein Team halbwegs wieder komplett ist, wenn ab November endlich die Gegner auf dem VfL-Spielplan stehen, gegen die sich die Oldenburgerinnen ernsthaft etwas ausrechnen können.

Bis dahin allerdings geht es mehr oder weniger nur um reine Schadensbegrenzung. Denn viel zu holen gäbe es selbst in Bestbesetzung nicht in den kommenden Begegnungen. Den Anfang macht an diesem Sonntag (15 Uhr) das schwere Auswärtsspiel beim Thüringer HC in Erfurt. Die Mannschaft von Erfolgscoach Herbert Müller fegte am ersten Spieltag Aufsteiger Mainz mit 40:20 aus dessen Halle. Nahezu die gleiche Anzahl an Gegentreffern hatten am vergangenen Wochenende auch die VfL-Frauen in der eigenen Arena gegen Borussia Dortmund (26:39) kassiert. „So viel sollen es nach Möglichkeit nicht werden, aber klar: Das kann uns auch erwischen“, sagt Oldenburgs Trainer Bötel, der hofft, den Gegner „mit Hilfe verschiedener Abwehrformationen auch mal auf einem falschen Bein erwischen zu können“.

Personell bleibt die Situation angespannt, zumal der VfL aus wirtschaftlichen Gründen auch nicht in der Lage wäre, den ohnehin schmalen Kader noch einmal personell zu verstärken. Und so werden erneut die A-Jugendlichen Lana Teiken und Toni-Luisa Reinemann im Bundesligateam aushelfen müssen. Dass dieser Rumpfkader schon gegen Dortmund – bei einer etwas konsequenteren Chancenverwertung – die Möglichkeit hatte, auch 30 Tore zu werfen, muss unter den besagten Umständen schon als Erfolg gewertet werden. Ob allerdings der Titelaspirant THC den Gästen am Sonntag diese Freiräume zugesteht, darf ernsthaft bezweifelt werden.

VfL-Kapitänin Julia Renner hatte schon vor dem Ligastart gewarnt: „Natürlich hängen wir uns jedes Spiel voll rein, aber es kann durchaus passieren, dass wir nach fünf Spielen noch keinen Punkt haben.“ Nach Thüringen folgen die Auswärtspartien in Neckarsulm und Buxtehude, dann das Heimspiel gegen Meister Bietigheim sowie darauf die Reise zur heimstarken HSG Blomberg-Lippe.

Das sind dann sogar schon sechs Partien, in denen sich die neuformierte, junge VfL-Mannschaft mächtig strecken muss, soll Zählbares herausspringen. Am 17. November folgt dann endlich das dritte Heimspiel der neuen Saison – und gegen den Neuling Kurpfalz Bären laufen die VfL-erinnen dann auch einmal als Favoritinnen in der Arena ein. Spätestens dann sollte Trainer Bötel die eine oder andere angeschlagene Spielerin auch wieder im Team haben, so dass die neue Saison für den VfL wohl erst Mitte November richtig beginnt.

Otto-Ulrich Bals Autor
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.