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NWZonline.de Sport Handball

Als die VfL-Frauen auf ihr Heimrecht verzichteten

01.11.2018

Oldenburg Den Handballerinnen des VfL Oldenburg steht ein intensives Wochenende bevor. Gleich zwei Pflichtspiele tragen die VfL-Frauen innerhalb von 24 Stunden auswärts aus: am Samstag um 19.30 Uhr treten sie im Achtelfinale des DHB-Pokals an, am Sonntag um 16 Uhr spielen sie um Bundesligapunkte – jeweils beim TuS Metzingen. So müssen die Oldenburgerinnen nur einmal die 700 Kilometer weite Reise nach Baden-Württemberg antreten.

Das sei aber ein Programm, dass Bundesliga-Handballerinnen ohne Weiteres wegstecken können, meint VfL-Trainer Niels Bötel. Und das ist auch gar nicht so ungewöhnlich, einige Spielerinnen kennen Doppelspieltage bereits.

Vor gut zwei Jahren sparten sich die VfL-Frauen gar eine Reise nach Israel – dafür musste sie innerhalb von 24 Stunden zweimal in der kleinen EWE-Arena gegen den Club Bnei Herzliya antreten. Die beiden EHF-Pokalduelle aber forderten die Oldenburgerinnen kaum, die Gastgeberinnen gewannen klar mit 41:20 und 36:20. Kim Birke war damals schon Spielführerin, Jenny Behrend mit sechs Treffern beste VfL-Werferin des Rückspiels. Auch Angie Geschke, Isabelle Jongenelen und Cara Hartstock trafen, Julia Renner hütete das Tor.

Gegen den israelischen Club blieben jedoch die Reisestrapazen aus. Wie sich ein Doppelspieltag inklusive langer Anreise anfühlt, wissen Geschke, Birke und Renner aber auch schon: Vor fast genau acht Jahren – ebenfalls im EHF-Pokal – traten die VfL-Frauen an einem Wochenende zweimal auf Island an. Die Oldenburgerinnen verzichteten auf ihr Heimrecht und trugen beide Spiele gegen Valur Reykjavik auf der Insel im Nordatlantik aus. Das Hinspiel gewann der VfL dank neun Toren von Geschke mit 36:25. Das zweite Spiel am Tag darauf ging mit 26:28 verloren, das Ergebnis reichte aber zum Weiterkommen. „Es war schwerer als erwartet“, sagte Oldenburgs damaliger Trainer Leszek Krowicki: „Wir hatten Probleme, aber letztlich zählt das Weiterkommen.“

In dieser Hinsicht hält das kommende Wochenende eine Tücke bereit: Das Weiterkommen im DHB-Pokal kann der VfL am Samstag zwar bereits sichern. Doch am Sonntag geht es in einem ganz anderen Wettbewerb um wichtige Punkte – nämlich der deutschen Meisterschaft. Die VfL-Frauen werden also diesmal in beiden Partien 100 Prozent Leistung abrufen müssen.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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