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NWZonline.de Sport Handball

Angstgegner bremst VfL aus

04.03.2019

Oldenburg Es bleibt dabei: Frisch Auf Göppingen bleibt der Angstgegner der VfL-Frauen. Der letzte Oldenburger Sieg datiert vom 3. Februar 2016 (31:23). Diese mehr als drei Jahre andauernde Durststrecke wollten die Bundesliga-Handballerinnen am Sonntag beenden. Doch auch mit dem Rückenwind einer 9:1-Punkte-Serie in diesem Jahr war den Göppingerinnen nicht beizukommen. Die Mannschaft von Trainer Niels Bötel kassierte eine durchaus vermeidbare 26:27 (13:13)-Niederlage und musste sich damit erstmals in diesem Jahr geschlagen geben.

„Wir haben 60 Minuten lang nicht konzentriert agiert. Das kann man sich gegen Göppingen nicht erlauben“, meinte Bötel in Anspielung auf die vielen Fehler, die den VfL-Frauen gerade in der entscheidenden Phase der Partie unterlaufen waren. Sein Kollege aus Göppingen sah das naturgemäß anders: „Das war eines unserer besten Spiele in den vergangenen Jahren, wenn man bedenkt, unter welch schwierigen Bedingungen wir zuletzt arbeiten mussten“, attestierte FA-Coach Aleksandar Knezevic seinem Rumpfteam derweil eine Glanzleistung.

Spielstatistik

VfL Oldenburg: Renner (7 Paraden) , Ferenczi (22. bis 51. Minute/5 Paraden) – Fragge, Staal, Birke 6, Genz, Jongenelen 2, Behrend 5, Geschke 3/1, Logvin 1, Hartstock 1, Mikkelsen 4, Schoenaker 4, Roller. FA Göppingen: Zec (12 Paraden), Bauer – Brugger 3, Schindler 3, Kinlend 3, Hrbkova 6/2, Guberinic 5/1, Adamkova 6, Krhlikar, Bergschneider, Petrinja 1. Zuschauer: 987. Zeitstrafen: 4:4 Minuten. Siebenmeter: 1/1 -3/3.

In der Tat: Die Göppingerinnen stellten die VfL-Frauen mit ihrer 3:2:1-Abwehr vor eine echte Herausforderung. Auf der Gegenseite ging es darum, die FA-Schlüsselspielerinnen Prudence Kinlend und Michaela Hrbková sowie Spielmacherin Johanna Schindler in den Griff zu bekommen. In der Anfangsphase gelang dies mehr schlecht als recht, die Gäste führten folgerichtig mit 7:4 (11. Minute).

Beim VfL kam Helena Mikkelsen für Isabelle Jongenelen – die Dänin stabilisierte kurzfristig die Deckung und trug mit drei Treffern wesentlich zur 10:9-Führung des VfL bei. In diesem Rhythmus ging es munter weiter. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, entscheidend absetzen konnte sich kein Team. Was aus Oldenburger Sicht letztlich daran lag, dass die VfL-Frauen einmal mehr beste Chancen (Schoen-aker, Behrend) liegen ließen.

Die VfL-Frauen kamen wie verwandelt aus der Halbzeitpause. Mit einem 4:0-Lauf stellten sie das Resultat in nur vier Minuten auf 17:13. Bötel hatte seine Deckung neu eingestellt, doch die Gäste konterten – auch weil die VfL-Frauen jetzt zu viel Risiko in ihr Spiel brachten, so dass nach 40 Minuten (18:18) wieder auf Augenhöhe um den Sieg gekämpft wurde.

„In dieser Phase haben wir anders als zuletzt zu hektisch agiert, Abspielfehler gemacht und oftmals zu schnell die Entscheidung gesucht“, ärgerte sich Oldenburgs kommende Nationalspielerin Jenny Behrend. Mit 24:24 (52.) war es zuvor in eine packende Endphase gegangen, nachdem der VfL mit drei Toren (20:23) zurückgelegen hatte. Angetrieben von einer jetzt starken Behrend legten die Oldenburgerinnen immer wieder vor, Göppingen aber glich stets aus – und drehte die Partie 32 Sekunden vor Schluss mit einem Siebenmetertor von Michaela Hrbkova.

Otto-Ulrich Bals Autor
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