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NWZonline.de Sport Handball

Bessere Abwehr für bessere Laune

06.04.2019

Oldenburg Teamsport bringt spannende Dynamiken mit sich – das ist in der Vorwoche bei den Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg zu beobachten gewesen. Da lief im Spiel bei der HSG Blomberg-Lippe in der ersten Halbzeit gar nichts zusammen, bei der am Ende knappen 30:33-Niederlage kassierten die Oldenburgerinnen alleine in den ersten 30 Minuten 22 Tore – zu viele Gegentreffer, um das Spiel mit einer starken Halbzeit zu drehen.

Das hatte laut den Beteiligten vor allem zwei Ursachen, die sich bedingten: „Wir sind gerade im Innenblock ein bisschen zu lieb“, fasste VfL-Trainer Niels Bötel die schwache Abwehrleistung zusammen und ergänzte: „In der ersten Halbzeit sind zu viele Gegnerinnen ohne Körperkontakt durchgegangen. Das darf nicht passieren.“ Zudem habe der VfL im Angriff zu schnell den Abschluss gesucht.

Das und der 7:15-Zwischenstand nach 21 Minuten hatten zur Folge, dass „keine gute Stimmung in der Mannschaft“ war, wie Helena Mikkelsen betonte. Zuviel Harmonie dem Gegner gegenüber führte also zu Disharmonie innerhalb des eigenen Teams. Das soll sich natürlich nicht wiederholen, auch nicht an diesem Sonntag (16.30 Uhr, kleine EWE Arena) gegen TuS Metzingen. Bötels oberstes Gebot in dieser Woche war, „wieder Aggressivität reinzubringen“ in die Oldenburger Defensive: „Es ist ja nicht so, dass wir das nicht können.“

Dass der amtierende Pokalsieger gerade mit dem Innenblock Cara Hartstock, die nach der Saison nach Metzingen wechselt, und Lisa-Marie Fragge eine exzellente Verteidigung spielen kann, hat das Team zu Beginn des Jahres mehrfach unter Beweis gestellt. Neben deutlichen Siegen gegen den TV Nellingen, die HSG Bensheim/Auerbach und Union Halle-Neustadt sowie einem Unentschieden bei Borussia Dortmund feierte der VfL einen starken Derbysieg beim Buxtehuder SV.

Nach diesem 9:1-Punkte-Start ins Jahr folgten vier Niederlagen für die Grün-Weißen. Beim Thüringer HC könne man verlieren, aber die knappen Heimniederlagen gegen FA Göppingen und Bayer Leverkusen sowie die Pleite am Samstag in Blomberg hätten aus Sicht des VfL-Trainers nicht sein müssen. „Da haben wir uns zu viele Fehler geleistet. Und dass ein Team wie Leverkusen diese ausnutzt, ist klar“, sagt Bötel.

Nun geht es also gegen Metzingen, „eines der drei Teams, gegen die wir es ohnehin schwer haben“, wie Bötel betont. Die „Tussies“ sind in den Top drei der Liga und „gehören da auch hin. Aber auch die können verlieren“, sagt der Coach mit Blick auf die 22:26-Niederlage der Metzingerinnen in Leverkusen zuletzt – die jedoch zu einem ungünstigen Zeitpunkt kommt: „Blöd für uns, die werden jetzt richtig motiviert sein“, meint Bötel.

Dennoch wollen die Oldenburgerinnen den Favoriten „so lange wie möglich ärgern“, gibt sich Mikkelsen kämpferisch. Wie? „Indem wir individuelle Fehler vermeiden und uns an Absprachen halten – und eine bessere Stimmung etablieren“, sagt Mikkelsen. „Geduldig sein und im Angriff nicht die erste Chance nutzen wollen“, sagt Bötel, der aber ergänzt: „Noch wichtiger ist aber: Stabilität in die Abwehr reinbekommen.“ Denn wenn die Abwehr stabil steht, ist das die beste Grundlage für gute Stimmung.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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