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NWZonline.de Sport Handball

VfL Oldenburg patzt gegen Frisch auf Göppingen

04.03.2019

Oldenburg Die Handballerinnen des VfL Oldenburg haben ihre erste Niederlage in diesem Jahr kassiert. Die Mannschaft von Trainer Niels Bötel unterlag am Sonntagnachmittag Frisch Auf Göppingen mit 26:27 (13:13). Die Gastgeberinnen beendeten damit vor 987 Zuschauern ihre jüngste Erfolgsserie. Der viermalige deutsche Pokalsieger hatte zuvor aus den letzten fünf Ligaspielen 9:1 Punkte geholt. Die erfolgreichsten Torschützinnen beim VfL waren Kim Birke (6 Tore), Jenny Behrend (5), Myrthe Schoenaker und Helena Mikkelsen (jeweils 4).

Wie erwartet stellten die Göppingerinnen mit ihren offensiven Abwehrvarianten eine echte Herausforderung für die VfL-Frauen dar. Auf der Gegenseite wiederum ging es darum, die Schlüsselspielerinnen von Frisch Auf, Prudence Kinlend und Michaela Hrbková, sowie auch Spielmacherin Johanna Schindler in den Griff zu bekommen. In der Anfangsphase gelang dies mehr schlecht als recht, und die Gäste führten folgerichtig mit 7:4 (11. Minute).

Beim VfL kam Helena Mikkelsen für Isabelle Jongenelen – die Dänin stabilisierte kurzfristig die Deckung und trug mit drei Treffern wesentlich zur 10:9-Führung des VfL bei. In diesem Rhythmus ging es munter bei. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, entscheidend absetzen konnte sich ebenfalls kein Team. Was aus Oldenburger Sicht letztendlich auch daran lag, dass die VfL-Frauen wieder einmal mehr beste Chancen liegen ließen.

Die VfL-Frauen kamen wie verwandelt aus der Halbzeitpause. Mit einem 4:0-Lauf stellten sie das Resultat in nur vier Minuten auf 17:13. Bötel hatte seine Deckung neu eingestellt, doch Frisch Auf konterte ebenfalls mit einem 4:0-Lauf, so dass nach 40 Minuten (18:18) wieder auf Augenhöhe um den Sieg gekämpft wurde. Mit 24:24 (52.) ging es in die packende Schlussphase, nachdem der VfL schon mit Toren (20:23) zurückgelegen hatte. Angetrieben von einer starken Jenny Behrend legten die Oldenburgerinnen immer wieder vor, Göppingen aber glich stets aus – und drehte die Partie 32 Sekunden mit einem Siebenmetertor von Michaela Hrbkova.

Die Gastgeberinnen haben jetzt zehn Tage Pause, bevor die nächste Partie in der Bundesliga auf dem Programm steht. Am 13. März (19.30 Uhr) steht dabei das schwere Auswärtsspiel beim Titelaspiranten Thüringer HC an. Die Partie wurde auf Mittwoch verlegt, weil der deutsche Meister am 8. März in der Champions League in Rumänien bei CSM Bukarest gefordert ist. Nur vier Tage später am 17. März (16.30 Uhr) gastiert im nächsten Heimspiel des VfL dann Bayer Leverkusen in der kleinen EWE-Arena.

Otto-Ulrich Bals Autor
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