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Unfall Beim Ahlhorner Dreieck
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NWZonline.de Sport Handball

VfL-Frauen mühen sich gegen Rödertal zum Heimsieg

12.02.2018

Oldenburg Ziel erreicht! Die Handballerinnen des VfL Oldenburg schließen die Bundesliga-Hinrunde mit einem positiven Punktekonto ab. Die Mannschaft von Trainer Niels Bötel besiegte am späten Sonntagnachmittag den Abstiegskandidaten HC Rödertal mit 29:26 (16:13) und kletterte mit nunmehr 14:12 Punkten in der Tabelle auf Rang acht. Erfolgreichste Werferinnen bei Oldenburg waren Simone Spur Petersen (6 Treffer), Angie Geschke und Julia Wenzl (jeweils 5).

Die Rollen waren bereits vor dem ersten Anwurf in der kleinen EWE-Arena klar verteilt. Mit Neuling Rödertal, noch ohne einen einzigen Punktgewinn nach zwölf Spieltagen, stellte sich vor 1008 Zuschauern das vermeintlich schwächste Team der Liga in Oldenburg vor. Der VfL wiederum, nach dem 34:30-Erfolg bei Neckarsulm mit einem neuen Selbstvertrauen ausgestattet, wollte im ersten Heimspiel des Jahres Werbung in eigener Sache machen.

Der VfL wollte von Beginn an aufs Tempo drücken und versuchen, druckvoll durchzuspielen und von allen Positionen Gefahr auszustrahlen. Das Bemühen war erkennbar, doch so einfach ließen sich die Gäste nicht auseinanderdividieren. Allen voran die quirligen Handball-Zwillinge Jacqueline und Stefanie Hummel wirbelten die VfL-Deckung mächtig durcheinander. Die VfL-Frauen bekamen keinen Zugriff und boten dem Gegner dazu viel zu große Lücken an.

Nach circa einer Viertelstunde nahm VfL-Coach Bötel eine erste Umstellung in der Abwehr vor, ohne dass sich die Gastgeberinnen zeitnah absetzen konnten (10:10/20. Minute). Gleichwohl erwies sich die Hereinnahme von Simone Spur Petersen als gute Maßnahme. Die Abwehr gewann an Stabilität, und auch im Angriff sorgte die robuste Dänin für viel Torgefahr.

Mit dem ersten Feldtor von Nationalspielerin Geschke zum 13:10 (25.) kehrte zumindest ergebnistechnisch so etwas wie Normalität ein, wirklich rund lief das VfL-Spiel aber immer noch nicht. Dazu fehlte einfach die nötige Aggressivität und Konsequenz. Dass sie es auch anders können, bewiesen Geschke und Co. gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs, als die Oldenburgerinnen innerhalb von 180 Sekunden auf 20:14 davonzogen.

Die nächste Gelegenheit, den Punktestand weiter aufzubessern, ergibt sich schon am kommenden Sonntag (16.30 Uhr), wenn die HSG Blomberg in Oldenburg gastiert.

Otto-Ulrich Bals Autor
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