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NWZonline.de Sport Handball

Pleite treibt VfL-Frauen Tränen in Augen

15.04.2019

Oldenburg Hängende Köpfe mit zutiefst enttäuschten Gesichtern und auch die eine oder andere Träne waren auf Oldenburger Seite nach dem Heimspiel gegen die Neckarsulmer Sport-Union allgegenwärtig. Der Frust über die 26:28-Niederlage war bei den VfL-Frauen von Trainer Niels Bötel nicht zu übersehen. In der Handball-Bundesliga müssen die Oldenburgerinnen gehörig aufpassen, nicht doch noch mit dem Abstiegskampf zu tun zu bekommen.

„Wir hatten uns viel vorgenommen“, suchte VfL-Mannschaftskapitänin Kim Birke nach Spielschluss am Sonntagabend für eine Erklärung der vermeidbaren Pleite gegen den Drittletzten der Liga: „Kleinigkeiten waren heute entscheidend.“ Nur eine Woche nach der herben 19:38-Niederlage hatte der VfL ein anderes Gesicht zeigen wollen. „Wir haben geredet und uns Gedanken darüber gemacht, warum es nicht läuft“, sagte Birke und musste sogleich eingestehen: „Ich weiß es auch nicht.“

1173 Zuschauer sahen eine Partie in der kleinen EWE-Arena, die nur behäbig ins Rollen kam. Die beiden Kontrahenten neutralisierten sich längere Zeit, erst kurz vor der Halbzeitunterbrechung gelang es den Gastgeberinnen erstmals, durch den Treffer von Cara Hartstock zum 12:11 (26. Minute) in Führung zu gehen. Beim Seitenwechsel hatten sie mit 16:14 die Nase knapp vorn.

Kurz zuvor gab es auf VfL-Seite einen Schreckmoment: Isabelle Jongenelen ging im Angriff hart zu Boden und musste das Spielfeld verlassen. An der Seitenlinie krümmte sich die Niederländerin minutenlang vor Schmerzen, in der zweiten Hälfte konnte sie das Spiel aber fortsetzen. Mit ihren sechs Treffern war sie immerhin zweitbeste Akteurin auf Oldenburger Seite, nur Myr-the Schoenaker mit acht Toren (drei durch Siebenmeter) war erfolgreicher.

Doch es half alles nichts. Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie zugunsten der Sport-Union. Oldenburg ließ viele Chancen verstreichen. Insbesondere bei Kontermöglichkeiten fehlte bei langen Pässen eindeutig die Präzision im Zusammenspiel.

„Wir haben zu viele Bälle verworfen und zwei oder drei Tore zu viel kassiert“, sagte VfL-Coach Bötel: „Unsere Chancen müssen wir erhöhen, das wird wichtig im nächsten Spiel. Und wir müssen überlegen, was wir ändern können. Es gibt einiges in der Abwehr, was man besser machen kann.“

Kommenden Samstag (19 Uhr) tritt der neuntplatzierte VfL beim Zehnten Bad Wildungen an, eine Woche später wartet im Heimspiel gegen Spitzenreiter SG Bietigheim eine echte Mammut-Aufgabe auf das Team von Bötel.

„Wir sind momentan auf einer Talfahrt“, analysierte Birke die derzeitige Situation ihrer Mannschaft, blickte aber sofort optimistisch nach vorne: „Es wird wieder nach oben gehen.“

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