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NWZonline.de Sport Handball

Starke Abwehr sichert VfL-Frauen hohen Heimsieg

18.02.2019

Oldenburg Kim Birke nahm Anlauf, sprang ab, gab dem Ball mit ihrer Hand ordentlich Drall mit und warf ihn so an der gegnerischen Torhüterin vorbei, wie es nicht viele Handballerinnen in der Bundesliga können. Nachdem das Spielgerät den Boden berührte, änderte es die Richtung und kullerte zum 26:21-Zwischenstand zugunsten des VfL Oldenburg ins Tor. Damit war die Partie gegen den Tabellenletzten SV Union Halle-Neustadt so gut wie entschieden, am Ende gewannen die Oldenburgerinnen 35:26 (19:14). Kapitänin Birke avancierte vor 1017 Zuschauern mit sieben Toren zur besten Werferin des VfL.

Die Statistik

VfL Oldenburg Renner, Ferenczi (ab 31. Minute) – Fragge 3, Staal, Birke 7, Genz, Jongenelen, Martens, Behrend 5, Geschke 1/1, Logvin 5, Hartstock 5, Mikkelsen 4, Schoenaker 5, Roller. SV Union Halle-Neustadt Figueira de Gois, Gudelj – Ferreira Lopes 10/2, Reppe, Dietz, Fanina 2, Galinska 2/2, Möschter, Winkler, Smit 1, Heimburg 2, Janiszewska, Lütke 6, Divak 1. Siebenmeter: VfL 2/1, SV 6/4. Zeitstrafen: VfL 3, SV 4. Zuschauer: 1017.

Bis es zu diesen Toren kam, dauerte es jedoch einige Zeit. Beide Verteidigungen standen gut und störten wirkungsvoll, es dauerte bis zur dritten Minute, ehe Helena Mikkelsen die Gastgeberinnen 1:0 in Führung brachte. Der 1:1-Ausgleich fiel noch einmal drei Minuten später – dazwischen hatte Angie Geschke bereits einen Siebenmeter verworfen und Julia Renner im anderen Tor einen pariert. Auch das macht klar: Die Deckungen meinten es ernst.

Birkes 2:1 (7. Minute) konterten die Gäste und gingen ihrerseits 3:2 in Führung (10.) – es sollte die letzte bleiben. Nach Birkes Ausgleich zum 3:3 (10.) erfolgten erneute drei torlose Minuten, bevor es die VfL-Frauen schafften, auf 8:5 (17.) davonzuziehen. „Es hat wirklich lange gedauert, bis wir ins Spiel gefunden haben. Es stand gefühlt ewig 3:3“, meinte Jenny Behrend nach der Partie. Trainer Niels Bötel sah das ähnlich: „Wir haben in den ersten Minuten gesehen: Das war nicht unser Spiel. Wir haben uns gegen die offensive Abwehr sehr schwer getan.“ Dann habe er etwas umgestellt, und es lief besser. So übernahm nach einer Viertelstunde Kristina Logvin die Spielmacherposition von Myrthe Schoenaker, die auf Rückraum links rückte, und die zuvor etwa glücklose Geschke nahm auf der Bank Platz. Bis zur Pause erspielten sich die VfL-Frauen über 13:9 (23.) und 17:11 (28.) einen 19:14-Vorsprung.

Die Gäste kamen nach der Pause wacher aus der Kabine und holten bis zum 19:21 (37.) wieder auf – und das obwohl ihre Kapitänin Nadine Smit, die aus Oldenburg stammt und bis 2013 beim VfL gespielt hatte, die Rote Karte bekam (34.). Ganz herankommen ließen die VfL-Frauen die Gäste aber nicht, sondern zogen ihrerseits schnell wieder auf 28:22 (45.) davon. „Es war wichtig, dass wir in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel gekommen sind“, meinte Bötel und sah dafür auch einen Grund beim Gegner: „Bei den Gästen ließ die Kraft nach.“

In der Folge erhöhte der VfL die Führung sukzessive, kurz vor Schluss machte Schoenaker sie kurz zweistellig (35:25). „Den Ausschlag hat heute gegeben, dass wir gut verteidigt haben. Keine stand alleine“, erklärte Behrend und ergänzte: „Wir haben gut zusammengearbeitet und mit Freude und Spaß gespielt.“

Anteil an dem klaren Sieg hatte auch Annamaria Ferenczi, die in der zweiten Halbzeit für Renner spielte und einige Paraden zeigte, sowie Malene Staal, die in der zweiten Halbzeit ihre Rückkehr feierte. Zudem kam Isabelle Jongenelen zu einem Kurzeinsatz nach ihrer Verletzung (Knochenquetschung am Knie).

„Es war wichtig, dass heute alle Spielanteile bekommen haben“, betonte Bötel und lobte sein Team: „Es war eine tolle Teamleistung in der Abwehr. Und vorne auch.“

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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