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NWZonline.de Sport Handball

VfL-Frauen kassierten erste Heimniederlage

11.10.2018

Oldenburg Die Handballerinnen des VfL Oldenburg haben die Sensation verpasst. Die Mannschaft von Trainer Niels Bötel unterlag am Mittwochabend dem Meister und Titelaspiranten Thüringer HC mit 25:36 (13:16) und kassierte damit die erste Heimniederlage der jungen Bundesligasaison 2018/19. Vor 1057 Zuschauern in der kleinen EWE-Arena boten die VfL-Frauen dem Favoriten lange Zeit Paroli. Denn anders als noch vor sechs Wochen im Supercup-Duell (25:37) erwies sich die Mannschaft von Trainer Niels Bötel im Bundesliga-Heimspiel eine Dreiviertelstunde lang gleichwohl als ein gleichwertiger Gegner.

Große Aufregung gab es schon vor dem Anpfiff. Die Partie konnte nicht pünktlich um 19.30 Uhr angepfiffen werden, weil der Mannschaftsbus des Thüringer HC auf der Autobahn festsaß. „Den ersten Anruf habe ich um 15.40 Uhr erhalten. Da wurden wir schon vorgewarnt“, berichtete Peter Görgen, Geschäftsführer der VfL-Bundesliga-GmbH, zunächst von einer Vollsperrung der Autobahn 7 am Mittwochnachmittag. Offiziell war später von einer „Buspanne“ die Rede. Das THC-Gefährt musste schließlich die A7 großräumig umfahren, stand später dann wieder auf der A 1 am Autobahn-Kreuz Lotte im Stau. Mit 40-minütiger Verspätung konnte die Bundesliga-Begegnung in Oldenburg schließlich gestartet werden.

Die Zuschauer mussten nicht ganz so lange warten, bis sich etwas auf dem Spielfeld tat. So wurde die für nach der Partie vorgesehene Auslosung der Achtelfinalpaarungen im DHB-Pokal kurzerhand auf 19.30 Uhr vorgezogen. Als Losfee agierte dabei das Oldenburger Handball-Urgestein Heike Horstmann, Co-Trainerin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Pech für den VfL: Horstmann loste „ihren“ Oldenburgerinnen das schwere Auswärtsspiel am 3./4. November bei der TuS Metzingen zu.

Allerdings: Noch müssen sich die VfL-Frauen erst für das Achtelfinale qualifizieren. Denn schon an diesem Sonntag (16.30 Uhr, kleine EWE-Arena) ist der amtierende deutsche Pokalsieger in seinem Lieblingswettbewerb gefordert. Dabei kommt es in der 2. Runde des DHB-Pokal zum brisanten Duell mit dem Liga-Konkurrenten Bad Wildungen. Beide Teams standen sich erst im Mai dieses Jahres in Stuttgart gegenüber. Die Oldenburgerinnen bezwangen bekanntlich im Halbfinale des Final-Four-Turniers die Wildunger Vipers mit 33:29, lösten das Endspiel-Ticket und wurden tags darauf zum vierten Mal in der Clubgeschichte deutscher Pokalsieger.

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