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NWZonline.de Sport Handball

VfL-Frauen laufen TuS Metzingen nur hinterher

08.04.2019

Oldenburg Es sollte ein achtbares Ergebnis werden, heraus kam erneut eine bittere Lehrstunde. Auch im dritten Duell mit dem TuS Metzingen kassierten die Handballerinnen des VfL Oldenburg eine richtige Packung. Nach dem 29:43 in der Bundesliga-Hinrunde und dem 21:34 im DHB-Pokal hieß es am Sonntagnachmittag 19:38 (11:17). Vor allem in der zweiten Halbzeit machten sich bei den VfL-Frauen unerklärbare Auflösungserscheinungen bemerkbar, was letztlich zur höchsten Saisonniederlage führte. „So darf man sich nicht aufgeben“, kritisierte Julia Renner. Die Torfrau war noch die beste Spielerin in Reihen der Grün-Weißen.

Statistik

VfL Oldenburg: Renner (6 Paraden), Ferenczi (ab 45. Minute/ 2 Paraden) – Fragge, Staal 1 , Birke 1, Genz, Jongenelen 3, Martens, Logvin 1, Behrend 1, Geschke 1, Hartstock 2, Mikkelsen 2, Schoenaker 7/4, Roller. TuS Metzingen: Kohorst (4 Paraden), Roch (ab 24. Minute/10 Paraden) – Zapf 1, Kobylinska 2, Kovacs 1, Minevskaja 9/7, Niederwieser 4, Harsflavi 6, Weigel 2, Vollebregt 4, Haggerty, Beddies, Behnke 9. Zuschauer 925. Zeitstrafen VfL 4, TuS 2. Siebenmeter VfL 4/4, Tus 7/7.

Für zwei Spielerinnen war das Aufeinandertreffen in der kleinen EWE-Arena ein ganz besonderer Tag. In Madita Kohorst meldete sich Oldenburgs langjährige Torfrau (2013 bis 2018) an alter Wirkungsstätte zurück. „Oh, ich war extrem aufgeregt. Und als ich dann noch kurz vor dem Spiel erfuhr, dass ich beginnen sollte, wurde es irgendwie ein schweres Spiel für mich“, verriet die 22-Jährige, die gleich bei den ersten Bällen etwas unglücklich aussah.

Die frühere Junioren-Nationaltorhüterin hatte vor elf Monaten eine schwere Knieverletzung erlitten. Es folgte der Wechsel nach Metzingen.

Dessen Trikot wird ab kommender Saison auch Oldenburgs Abwehrchefin Cara Hartstock tragen. Diesmal noch aufseiten des VfL mühte sich die hoch aufgeschossene Kreisläuferin (2 Tore) nach Kräften, die Niederlage aber konnte sie nicht verhindern.

Dabei: Die Oldenburgerinnen hatten vor 925 Zuschauern durchaus konzentriert begonnen und gerade in der Deckung deutlich engagierter agiert als zuletzt bei der Niederlage in Blomberg (30:33). So gelang es immer wieder, den gefährlichen Rückraum der Gäste zu entschärfen. Gänzlich ausschalten konnten die VfL-Frauen das gegnerische Angriffsspiel nicht.

Nach ausgeglichener Anfangsphase (3:4/8. Minute) setzten sich die „Tussies“ peu à peu (7:12/20. und 11:17/30.) ab. Zum Ärger von Oldenburgs Coach. „Wir haben es in der ersten Halbzeit versäumt, das Spiel eng zu halten. Mit unseren vielen Fehlern im Angriff haben wir den Gegner schließlich starkgemacht“, ärgerte sich Niels Bötel.

Und so bissen sich Oldenburgs Angreiferinnen an der starken Metzinger Abwehr die Zähne aus und leisteten sich viel zu viele technische Fehler. Die Folge: Metzingen agierte zunehmend mit schnellen Gegenstößen und 2. Welle.

Während Nationalspielerin Angie Geschke im Angriff weitgehend gesetzt war, wechselte VfL-Trainer Bötel im Rückraum fleißig durch und änderte immer wieder die Formation, ohne aber das Gäste-Bollwerk ernsthaft ins Wanken bringen zu können.

Spätestens nach 40 Minuten erwies sich der Liga-Dritte als eine Nummer zu groß für die wackeren Oldenburgerinnen. Metzingen stellte das Ergebnis binnen weniger Minuten von 23:14 auf 29:15 (45.) und von da an ging es für die Gastgeberinnen eigentlich nur noch um Schadensbegrenzung. Doch auch das sollte nicht gelingen. Bei Metzingen ging die Post ab, und die Oldenburgerinnen liefen nur noch hinterher.

Otto-Ulrich Bals Autor
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