• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport Handball

VfL-Frauen melden sich mit Heimpleite zurück

28.12.2018

Oldenburg Die Handballerinnen des VfL Oldenburg haben erfolglos den Reset-Knopf gedrückt. Knapp sechs Wochen nach der 27:38-Blamage in Neckarsulm meldete sich das Team von Trainer Niels Bötel am Donnerstagabend mit einer 22:28 (9:12)-Niederlage gegen die HSG Bad Wildungen im Bundesliga-Spielbetrieb zurück. Die EM-Pause hatte den VfL-Frauen offensichtlich alles andere als gut getan. 2010 Besucher in der kleinen EWE-Arena sorgten zwar für eine eindrucksvolle Rekordkulisse in dieser Saison, das Geschehen auf dem Spielfeld aber dominierten die „Vipers“ aus Nordhessen.

Trainer Bötel musste kurzfristig auf seine zweite Kreisläuferin Ann-Kristin Roller verzichten. Die 21-Jährige war im Training umgeknickt. Ihren Platz im Kader nahm die erst 17-jährige Marie Steffen aus dem VfL-Juniorteam ein.

Die VfL-Frauen wurden gleich zweimal kalt erwischt. Die Partie war noch keine 130 Sekunden alt, da führten die Gäste schon mit 2:0. Und der Rückstand zeigte Wirkung. Dem Spiel des VfL fehlte es fortan an Schärfe und Genauigkeit. Immer wieder unterliefen den Gastgeberinnen leichte Fehler – oder die Angriffe wurden schlicht zu überhastet abgeschlossen.

Die Gäste, die sich auf eine großartige Manuela Brütsch im HSG-Tor verlassen konnten (16 Paraden), nutzten derweil ihre Chancen und führten nach 26 Minuten nicht unverdient mit drei Toren Differenz (11:8). Am Ende des ersten Durchgangs standen beim VfL magere neun Törchen auf der Habenseite. Überhaupt zog sich bei den Grün-Weißen, die dann auch viel zu viel Risiko in ihr Spiel einbauten, die schlechte Chancenverwertung wie ein Fluch durch die Partie.

Auch der Beginn der zweiten Hälfte ließ nichts Gutes vermuten. Diesmal dauerte es gerade einmal 104 Sekunden, und der Ball zappelte gleich zweimal im Oldenburger Tornetz: 14:9 für Bad Wildungen. Die VfL-Frauen stemmten sich nun in der zunehmend kampfbetonter geführten Partie gegen die drohende Heimniederlage, ohne aber ihren Rhythmus zu finden. Entweder fehlte das Spielglück (Lattentreffer, Zeitstrafen) oder die Oldenburger Deckung fand kein Mittel gegen die äußerst agilen Angreiferinnen aus Nordhessen. Bad Wildungen konnte so den Vorsprung scheinbar mühelos verteidigen und zwischenzeitlich immer wieder einmal deutlich ausbauen (17:13/40. Minute und 22:16/49.).

Wirklich viel Zeit zum Luft holen bleibt den Oldenburgerinnen nicht. Denn schon an diesem Samstagabend gastiert der noch amtierende deutsche Pokalsieger beim Titelaspiranten SG Bietigheim. Anpfiff in Baden-Württemberg ist 19 Uhr. Da das Bötel-Team erst am Spieltag mit dem Bus anreist, wartet auf Angie Geschke und Co. einmal mehr eine Ochsentour. Acht Tage später dann am 6. Januar (16.30 Uhr, kleine EWE-Arena) steht das wichtige Heimspiel gegen den Abstiegskandidaten TV Nellingen auf dem Programm.

Otto-Ulrich Bals Autor
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.