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NWZonline.de Sport Handball

VfL Oldenburg auf der Suche nach der Leichtigkeit

03.01.2019

Oldenburg Die Serie klingt beängstigend. 2:14 Punkte lautet die ernüchternde Bilanz aus den vergangenen acht Bundesligapartien, von den zwei Auftaktsiegen gleich zu Saisonbeginn spricht bei den Handballerinnen des VfL Oldenburg aktuell keiner mehr. „Natürlich drückt diese Niederlagenserie auch auf die Stimmung, aber wir werden alles geben, um das zu ändern“, sagt Oldenburgs Abwehr-Ass Lisa-Marie Fragge mit Blick auf die zuletzt heftigen Schlappen gegen Bad Wildungen und in Bietigheim.

Die Pokalsieger-Euphorie ist verflogen, ist der noch amtierende deutsche Titelträger doch längst auf Platz zehn der Bundesliga und damit im Abstiegskampf angekommen. An diesem Sonntag (16.30 Uhr, kleine EWE-Arena) gegen den TV Nellingen soll nun endlich die Wende eingeleitet werden. „Wenn wir das spielen, was wir können, gewinnen wir auch wieder“, gibt sich Fragge betont optimistisch.

Leichter gesagt als getan. Das weiß auch die erst 19-jährige Rückraumspielerin. Dem Pokalsieger ist die Leichtigkeit verloren gegangen. Während ihr Trainer Niels Bötel sagt, dass man sich genau diese „halt hart erarbeiten muss“, glaubt die junge Frau noch einen Grund ausgemacht zu haben, warum den VfL-Frauen derzeit das Siegen so schwer fällt: „Wir wollen immer alles richtig machen. Vielleicht bauen wir uns auch zu viel Druck auf.“

Ihr Trainer wollte da bei der Spieltags-Pressekonferenz nicht widersprechen. Bötel war sichtlich um Ruhe und Sachlichkeit in der angespannten Tabellenlage bemüht. „Ich hatte es schon zum Saisonstart gesagt“, so der Coach: „Unser Ziel war und ist es, so schnell wie möglich den Klassenerhalt zu erreichen. Dazu haben wir noch drei Spiele in der Hinrunde gegen Gegner, gegen die wir punkten können.“ Nellingen macht an diesem Sonntag den Anfang, es folgt die Auswärtspartie bei Borussia Dortmund (23. Januar) und am 3. Februar das Heimspiel gegen den Vorletzten HSG Bensheim.

Dabei wird es entscheidend sein, als geschlossene Einheit aufzutreten. „Oft, wenn es nicht so lief, hat die eine oder andere Spielerin die Brechstange herausgeholt und es alleine versucht“, weiß Bötel um die Problematik speziell im Angriff. Denn außer dem Auslassen bester Torchancen wurde zuletzt von der Rückraumreihe gern einmal die falsche von zwei oder drei Spiel-Möglichkeiten gewählt. „Bietigheim war ein guter Anfang. Wir haben zwar 28:42 verloren, im Spiel 6 gegen 6 aber waren wir durchaus gleichwertig“, sagt der VfL-Trainer und hofft, dass sein Team auch gegen den Tabellennachbarn Nellingen (11. Platz, 6:14 Punkte) erneut die Offensivaktionen ruhig und konzentriert ausspielt.

„Wir kommen ja zu Chancen. Aber manchmal ist es eben besser weiterzuspielen, um sich eine noch klarere Wurfmöglichkeit zu verschaffen“, appelliert Bötel besonders an die erfahrenen Spielerinnen, das Geschehen auf der Platte an sich zu reißen.

Nellingen jedenfalls stellt eine harte und aggressiv agierende Abwehr. Nicht schön, aber erfolgreich wie beim jüngsten 32:31-Zittersieg gegen Bad Wildungen. Die selbst ernannten „Schwaben Hornets“ hatten zuvor in der Liga eine 2:10-Serie verbucht. Nun gilt es für die VfL-Frauen, den Negativtrend zu stoppen.

Otto-Ulrich Bals
Redaktionsleitung
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2030

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