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NWZonline.de Sport Handball

VfL-Trainer Bötel freut sich auf spezielles Wiedersehen

05.10.2019

Oldenburg Der Schüler fordert seinen Meister heraus. Wenn die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg an diesem Sonntag (15 Uhr) in der zweiten Runde im DHB-Pokal beim Zweitligisten TSV Nord Harrislee anzutreten haben, kommt es zugleich zu einem Trainer-Duell der ganz besonderen Art. „Ja, das stimmt und ich freue mich auch schon auf dieses Wiedersehen“, sagt Oldenburgs Trainer Niels Bötel (32), der als B-Jugendlicher bei der SG Flensburg-Handewitt zwei Jahre lang von dem heutigen TSV-Coach trainiert wurde.

Herluf Linde (61), den eigentlich alle nur Shorty rufen, arbeitet seit Jahrzehnten äußerst erfolgreich im Handballsport in Schleswig-Holstein. Vor allem wird dem Realschul-Lehrer ein ganz besonderes Händchen im Umgang und in der Ausbildung von jungen Spielern und Spielerinnen nachgesagt. So führte „Shorty“ die B-Jugend der SG Flensburg mit dem jungen Niels Bötel 2004 zur deutschen Meisterschaft. Und auch beim aktuellen Pokalgegner der Oldenburgerinnen leistet Linde seit 2014 eine vorzügliche Arbeit und führte den Traditionsclub aus Harrislee vor einem Jahr zurück in die 2. Bundesliga.

„Shorty hat in das Spiel seiner Mannschaft ein paar Aktionen eingebaut, die nicht alltäglich sind. Das fängt schon beim Abwehrverhalten an“, will Bötel erkannt haben, der sich auf ein spannendes Duell mit dem Trainerfuchs einstellt. Ähnlich wie die Oldenburgerinnen agieren die selbst ernannten Nordfrauen bei jeder sich bietenden Gelegenheit aus einer aggressiven Deckung heraus blitzschnell nach vorne. Heißt aus VfL-Sicht: „Wir dürfen den Gegner nicht ins Laufen bekommen“, so Bötel.

Die vielen verletzungsbedingten Ausfälle machen die Aufgabe für den VfL bei den furios in die Saison gestarteten Gastgeberinnen natürlich nicht einfacher. Bötel stehen gerade einmal vier Rückraumspielerinnen zur Verfügung, und auch das geplante Comeback von Marie Steffen muss wohl erneut verschoben werden. Das Abwehr-Ass hat zwar seine Handverletzung überwunden, knickte aber im Training in dieser Woche unglücklich um.

Anders der Zweitliga-Vierte Harrislee (6:2 Punkte), der auf sein Stammpersonal zurückgreifen kann. Die Nordfrauen verloren zuletzt zwar das Spitzenspiel beim VfL Waiblingen mit 29:30, boten dem Gegner aber einen großen Kampf. „Diese Fakten sollen uns aber nicht davon abhalten, Harrislee zu zeigen, dass es noch einen Unterschied zwischen erster und zweiter Liga gibt“, gibt sich Bötel kämpferisch.

Ganz so einfach wie in der Saisonvorbereitung wird es für die Gäste in keinem Fall. Mitte August beim Turnier im schleswig-holsteinischen Fockbek distanzierte der Favorit den Zweitligisten am Ende mit elf Treffern. Allerdings: Der VfL spielte nahezu in Bestbesetzung.

Otto-Ulrich Bals Autor
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