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NWZonline.de Sport Handball

Handball-Bundesliga: VfL-Trainer Bötel lobt Youngster nach Pleite

09.03.2020

Oldenburg Von Beginn machte der amtierende deutsche Handball-Meister klar, dass er nicht gewillt ist, noch einen Punkt nach Oldenburg abzugeben. Knapp fünf Monate nach dem überraschenden 25:25-Coup gegen die SG Bietigheim mussten die VfL Frauen am Samstag im Bundesliga-Auswärtsspiel ihre Hoffnungen auf eine erneute Sensation früh begraben und hatten am Ende klar mit 22:37 (10:18) das Nachsehen.

SG Bietigheim - VfL Oldenburg 37:22

SG Bietigheim Eckerle 2 Tore, Salamakha – Visser 1/1, Lauenroth 2, Aardahl 2, Berger 4, Loerper, van der Heijden 4, Schulze 3, Kudlacz-Gloc 5, Naidzinavicius 2, Gautschi 1, Woller 2, Malestein 9, Braun. VfL Oldenburg Renner, Rese – Fragge 1, Teiken 3, Reinemann 1, Pichlmeier 3, Martens, Kannegießer, Behrend 2, Logvin, Mikkelsen 5, Schoenaker 4/2, Staal, Koconrek 3. Zuschauer 827. Siebenmeter SGB 3/2, VfL 2/2. Zeitstrafen SGB 3, VfL 1.

Die Bietigheimerinnen zogen bis zur 5. Minute auf 4:0 davon, Oldenburgs sonst treffsichere Myrthe Schoenaker und Kathrin Pichlmeier waren in dieser Zeit bereits an Nationaltorhüterin Dinah Eckerle im Bietigheimer Tor gescheitert. Lisa-Marie Fragge brach den Bann zum 1:4, doch in den zweiten fünf Minuten stellten die Gastgeberinnen das Ergebnis auf 7:1, in den dritten fünf Minuten auf 10:3. Oldenburg wehrte sich und kam durch Lana Teiken und Helena Mikkelsen (2) noch einmal auf 6:10 heran, doch dann drehte der deutsche Meister noch einmal auf und zog bereits vorentscheidend auf 15:7 (22. Minute) davon.

Trainer Niels Bötel monierte dann auch vor allem die schwache Leistung zu Spielbeginn: „Wir haben heute in den ersten zehn und in den letzten zehn Minuten zu viele Fehler gemacht. Gerade am Anfang waren wir nicht bereit, den Kampf anzunehmen und waren deutlich zu passiv. Das haben wir im Hinspiel deutlich besser hinbekommen.“

Nach der Pause hielten die VfL-Frauen auch über längere Zeit einigermaßen mit, lediglich in den von Bötel ebenfalls angesprochenen letzten zehn Minuten gelang den Oldenburgerinnen – genau wie in den ersten zehn Minuten – nur ein Treffer, Bietigheim hingegen sieben. Betrachtete man nur die Spielminuten 11 bis 49, betrüge das Ergebnis lediglich 20:23.

„Es ist keine Schande, gegen eine Mannschaft wie Bietigheim zu verlieren, auch wenn die Niederlage etwas zu hoch ausgefallen ist“, fand Bötel und nannte auch einen Grund dafür: „Die SG kann durch die Tiefe ihres Kaders rotieren, ohne dass es einen Qualitätsverlust gibt. Da ist es schwierig, über 60 Minuten gegenzuhalten.“ Dazu eine Statistik: Zwölf Bietigheimerinnen trugen sich in die Torschützinnenliste ein – sogar Torfrau Eckerle erzielte zwei Treffer –, dagegen kamen acht Oldenburgerinnen zum Torerfolg.

Bötel verteilte jedoch auch ein Lob an eigene Spielerinnen: „Ich möchte aber noch anmerken, dass gerade die ganz jungen Spielerinnen heute eine gute Leistung gezeigt haben.“ Damit meinte er unter anderem die erst 16-jährige Linksaußen Lana Teiken sowie die 18-jährige Kreisläuferin Jessica Koconrek, die jeweils drei Tore erzielten.

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Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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