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NWZonline.de Sport Handball

Oldenburger Rekordkulisse erlebt packende Endphase

25.03.2019

Oldenburg Eine eindrucksvolle Rekordkulisse, eine dramatische Schlussphase, ein Länderspiel mit Oldenburger Beteiligung und jede Menge Emotionen: Der späte Samstagnachmittag hatte alles, was es für einen großen Handball-Tag brauchte. „Die Atmosphäre war einfach nur bombig. 4133 Zuschauer! Das hatten wir noch nicht. Vor einem Jahr bei meinem ersten Länderspiel in Stuttgart waren es gerade mal 1700 Besucher“, sagte Bundestrainer Henk Groener nach dem Gastspiel der deutschen Frauen-Nationalmannschaft in der großen EWE-Arena tief beeindruckt.

Nach einer grandiosen ersten Halbzeit und einer dramatischen Schlussphase hatte die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) den EM-Dritten Niederlande mit 29:28 (19:12) niedergerungen. Noch tags zuvor hatte die DHB-Auswahl in Groningen mit 26:29 verloren.

Die deutsche Mannschaft war von der ersten Sekunde an im Spiel. Mit großer Leidenschaft und aus einer starken Deckung heraus wurde der Ball blitzschnell nach vorn getragen. Der niederländische Rückraum um die internationalen Klassespielerinnen Lois Abbingh, Laura van der Heijden, Kelly Dulfer (allesamt Ex-Oldenburgerinnen) oder später Estavana Polman konnte zunächst selten einmal seine Gefährlichkeit ausspielen.

Auf der Gegenseite ging derweil die Post ab. Über die Stationen 2:0 (4. Minute), 7:4 (11.), 11:5 (15.) baute das deutsche Team den Vorsprung zum 19:12-Pausenstand aus. Die Gäste konnten sich sogar bei ihrer Torfrau Tess Wester bedanken. Die Ex-Oldenburgerin entschärfte in den ersten 30 Minuten zwei Siebenmeter (insgesamt vier).

Angetrieben von einer nun überragenden Estavana Polman (acht der zehn Tore in Hälfte zwei) kam „Oranje“ nach der Pause zurück. Die DHB-Auswahl fand im Angriff zunehmend nicht mehr die Lücken. „In dieser Phase haben wir uns in zu viele Zweikämpfe verwickeln lassen. Da wurde zu viel aus dem Stand agiert“, befand Groener.

Die Dynamik und die Struktur gingen verloren, so sehr sich Oldenburgs Angie Geschke auch um den Aufbau bemühte – und die Niederländerinnen holten Tor um Tor auf. In der packenden Schlussphase glichen die Gäste aus (28:28/59.), Emily Bölk vom Thüringer HC sorgte wenig später für die Führung. Nun wurde um jeden Ball gefightet und nur gut, dass auch Lea Rüther, in der zweiten Halbzeit im Tor, einen Schokoladentag erwischt hatte. Mit der Schlusssekunde hielt die 21-jährige Keeperin vom Buxtehuder SV den 29:28-Erfolg gegen die freie Abbingh fest.

Otto-Ulrich Bals Autor
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